Weißt Du, dass gerade mal 13% aller Menschen die eigenen Ziele oder Vorsätze erreichen? Warum ist das so und was machen die 13% anders als die Anderen? Hast Du auch Schwierigkeiten dabei, Deine eigenen Ziele und Visionen zu erreichen und willst wissen wie und warum erfolgreiche Personen den eigenen Zielen anscheinend so spielend einfach nachkommen können?

Ziele zu erreichen hängt zum größten Teil mit dem richtigen Mindset und dem eigenen Selbstmanagement zusammen und nicht damit, dass das Ziel unerreichbar wäre. Mit welchen elf einfachen Tricks Du Deinen Zielen näher kommst erfährst Du hier!


 

Viele Menschen nehmen sich so viel vor, erreichen aber davon im Endeffekt nichts. Gründe dafür sind meist schnell gefunden, auch wenn sich die meisten Leute diese Fehler nicht eingestehen wollen. Der wohl größte Grund ein Ziel nicht zu erreichen, ist die fehlende Leidenschaft für das Ziel.

Bist Du auf diesen Artikel gestoßen, weil Du nun seit zwei Wochen versuchst ein Ziel zu erreichen? Oder vielleicht seit zwei Jahren? Die meisten Ziele werden nicht erreicht, weil die Leidenschaft und die Passion gar nicht mit dem Ziel in Einklang steht. Die Selbstdisziplin und Motivation ist dann schnell verloren und das Ziel gerät aus dem Blickwinkel.

Ich werde Dir in diesem Artikel die wichtigsten Techniken an die Hand geben, mit denen Du Dir selbst über Deine Ziele im Klaren wirst und, die Dir dabei helfen, die nötige Leidenschaft zu entfachen. Du wirst merken, dass Du mit der richtigen Herangehensweise disziplinierter wirst und einen stärkeren Willen entwickelst.

Ist es wirklich Dein Ziel, das Du gerade verfolgst? Willst Du es wirklich erreichen? Damit meine ich, dass Du es wirklich willst und richtig viel Zeit und Energie hinein investierst? Stehst Du vielleicht morgens schon um 5 Uhr auf, um vor Deiner eigentlichen Arbeit an diesem Ziel zu arbeiten? Oder gehst Du Freitag Abends mal nicht mit Deinen Freunden feiern, um intensiv an Deinen Zielen zu arbeiten?

Ich habe eine schlechte Nachricht für Dich. Es ist nie leicht seine Ziele zu erreichen und man muss immer eine Menge Arbeit und Energie investieren. Sonst bräuchte man es ja nicht als Ziel definieren, wenn man schon zeitgleich dort angekommen wäre. Ein Ziel impliziert eigentlich immer auch gleichzeitig einen Weg dorthin. Und dieser ist mal kürzer mal länger, aber wenn Du wirklich willst, dann gehst Du diesen Weg egal wie lange er auch ist.

 

Vom Ziel haben viele Menschen einen Begriff, nur möchten sie es gerne schlendernd erreichen.

Johann Wolfgang von Goethe

Wenn Du diese Einstellung besitzt werden Dir folgende Tipps das Erreichen Deiner Ziele definitiv vereinfachen:

1. Kläre Dein Warum

Eine der wichtigsten Erkenntnisse bei meinem Zielmanagement war es bei jeder Zielbestimmung das Warum zu klären. Warum will ich das erreichen? Ist es wirklich mein Ziel oder Traum von dem wir hier gerade reden? Oder ist es ein mir eingeredeter Gedanke? Vielleicht vom eigenen Umfeld, Partner oder Familie? Oftmals stecken hinter vielen Zielen gar nicht die eigenen Wünsche. Man glaubt abnehmen zu müssen, aber wirklich überzeugt ist man noch nicht. Es wäre ganz cool selbstständig zu sein, aber wenn nicht, ist es auch nicht so tragisch.

Man muss seine Ziele wirklich wollen. Also nimm Dir Deine Ziele einzeln vor und schreibe Dir auf ein Blatt auf warum Du dieses Ziel erreichen willst? Was ist Dein innerer Antrieb? Wenn Du Dein Warum gefunden hast, dann präge es Dir ab heute jeden Tag aufs neue ein und Du wirst sehen, dass Du bald genug Motivation hast, um an Deinem Ziel zu arbeiten.

2. Visualisiere Deine Ziele

Ein unglaublich starkes Tool zum Erreichen seiner Ziele ist das Visualisieren der Ziele. Viele Leute nehmen sich was vor, haben dieses Ziel aber nur im Kopf. Nach ein, zwei stressigen Wochen ist der Fokus vom Ziel verloren gegangen. Man denkt immer weniger daran bis man schließlich gar nicht mehr an seinem Ziel arbeitet.

Aus diesem Grund ist es so wichtig seine Ziele aufzuschreiben. Ich selber benutze hierfür ein Whiteboard ausschließlich für meine Zielvisualisierung. Dabei stellt das obere Drittel des Whiteboards mein Vision-Board dar, eine mit Bildern visualisierte Landschaft an Eigenschaften und Langzeitzielen, die ich erreichen möchte oder wohin ich mich selbst als Person hinentwickeln möchte. Diese Bebilderung hilft mir dabei, täglich an mir und meinen Zielen zu arbeiten.

Der restliche Teil des Whiteboards ist unterteilt in drei Spalten, in denen ich auf Monats-, Quartals- und Jahresbasis meine Ziele und die Aufgaben dorthin aufschreibe und jeden Tag aufs neue durchlese. Ich habe das tägliche vor Augen führen der eigenen Ziele und Visionen in meine Morgenroutine eingebaut, sodass ich wirklich direkt jeden Tag damit starte, meiner Ziele bewusst zu werden.

Nur wer sein Ziel kennt, findet seinen Weg.

Epiktet – Philosoph

3. Veröffentliche Deine Ziele

Menschen neigen dazu sich für alles und jeden rechtfertigen zu müssen. So mögen wir es gar nicht, wenn wir gegenüber anderen eine Niederlage eingestehen müssen. Genau das wäre es nämlich in unseren Augen, wenn wir ein definiertes Ziel nicht erreichen.

Erzähle also Deinem Partner, Familie, Bekannten oder Gleichgesinnten von Deinen Zielen, um dadurch eine zusätzliche externe Motivation aufzubauen. Die Eingeweihten sollten Dich dabei natürlich am besten in Deinem Vorhaben unterstützen und Dich motivieren und nicht negativ auf Dich einreden, falls Du das Ziel nicht sofort erreichen kannst. Ich finde deshalb eignen sich eher Gleichgesinnte, mit denen man sich gleichzeitig auch inhaltlich austauschen kann.

Eric und ich sind unsere gegenseitigen Accountability Partner. Neben PRENEUR.DE berichten wir uns gegenseitig von unseren unternehmerischen Zielen und Visionen, so dass man in gewissen Zeitabständen immer beim anderen überprüfen kann, wie es bei der Zielerreichung vorwärts geht.

4. Werde schlechte Gewohnheiten los…

… und implementiere neue positive Gewohnheiten. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das, was er kennt und über einen längeren Zeitraum regelmäßig macht, macht er gerne oder zumindest ohne darüber nachzudenken. Also analysiere Deine Gewohnheiten. Überprüfe, ob und warum sie Dich dabei behindern Deine Ziele zu erreichen und dann eliminiere sie.

Eine alte Gewohnheit aufzugeben (z.B. das Rauchen) ist dabei einfacher als man denkt. Eine Gewohnheit hat sich nach ungefähr 28 Tagen manifestiert. Danach hat man den inneren Schweinehund besiegt und es benötigt keiner Energie mehr, dieser neuen Gewohnheit nachzugehen.

5. Nicht zu viel auf einmal

Viele Menschen sind zwar diszipliniert, was das Nachgehen der eigenen Ziele anbelangt, überfordern sich jedoch mit vielen Zielen auf einmal, die allesamt parallel erreicht werden sollen. Das funktioniert aber in der Regel nicht. Ein Mensch ist auch nur ein Mensch und besitzt nur ein gewisses Energielevel. Vor allem verliert man durch dieses Multitasking ungenutzte Energie, da man alleine für den Wechsel von Aufgabe zu Aufgabe, und somit von Ziel zu Ziel, Zeit und Energie verliert.

6. Unterteile große Ziele in viele Kleine

Einige Ziele, die man erreichen möchte, sind so groß, dass man sich zu Beginn völlig überfordert fühlt. Man weiß, dass man dieses Ziel erst in einigen Jahren erreichen kann und verliert daraufhin umso schneller wieder die Motivation. Das liegt daran, dass man gar keinen Fortschritt im Gesamtprozess erkennen kann.

Deshalb ist es wichtig, das große und weit entfernte Ziel runterzubrechen in viele kleine Teilziele. So ist es wesentlich einfacher, immer wieder einen Teilweg bis zum nächsten Meilenstein zu gehen als immer auf das große Ganze zu gucken.

7. Belohne Dich für erreichte Meilensteine

Nur verbissen an seinen Zielen zu arbeiten und sich zwischendurch nicht schon sich für erreichte Zwischenziele zu belohnen, ist nicht richtig. Vielmehr kannst Du Dich durch Belohnungen auf dem Weg zum Ziel wesentlich besser über die gesamte Zeit motivieren.

Genauso gut kann man sich aber auch für Passivität und das Rückfällig werden in alte Verhaltensmuster durch kleine, aber wirkungsvolle „Strafen“ disziplinieren. Auch hier fällt das Umsetzen wieder leichter, wenn man diesen Punkt mit einer externen Person durchführt, damit man sich nicht so leicht selbst belügen kann.

8. Vertraue Dir selber und mache Fehler

Eine unserer größten Bremsen auf dem Weg zum Erfolg oder Ziel sind wir selbst. Die meisten Menschen haben in irgendwelchen Bereichen und vor neuen Situationen immense Selbstzweifel, welche sie vom Tun abhalten. Sie haben unglaubliche Angst davor Fehler zu machen.

Werde Dir bewusst, was Du schon alles in Deinem Leben gemacht und erreicht hast und vertraue Dir selbst. Mache Dir klar, dass Fehler keine Fehler sind wie es uns in der Schule beigebracht wurde, sondern dass jeder Fehler dazugehört. Fehler helfen Dir, den eingeschlagenen Weg kritisch zu hinterfragen, Dich selbst zu optimieren, und Dich dadurch Deinem Ziel näher zu bringen. Man muss Fehler machen. Man kann nicht alles wissen und weiß nicht immer, wie man was zu tun hat. Also dienen Fehler dazu, den richtigen Weg zu finden und am Ziel anzukommen.

9. Gleichgesinnte und Vorbilder suchen

Motivation ist alles. Das passiert über einen nicht unwichtigen Teil dadurch, wie unser Umfeld zu unseren Zielen und Aufgaben stehen. Haben sie das gleiche Mindset ,ist es viel einfacher das eigene Mindset aufrecht zu halten und weiter an seinen Zielen zu arbeiten. Auch das Suchen von Vorbildern, die genau die Ziele schon erreicht haben, die Du gerade anstrebst, kann sehr stark helfen. Versuche herauszufinden, wie diese Vorbilder ihre Ziele erreicht haben und vielleicht ist es sogar möglich sich mit diesen Leuten zu verbinden und auszutauschen.

10. Fokussiere Dich auf die Aufgabe

Produktivität ist natürlich ein wichtiges Element der Zielerreichung. Jemand, der in einer Woche so viel erarbeitet wie ein anderer in einem Monat, ist dementsprechend bei sonst gleichen Bedingungen wesentlich schneller am Ziel. Die Motivation wird ebenfalls größer sein, da man in kürzeren Zeitabständen eine wesentlich größere Entwicklung wahr nimmt, was wiederum die Produktivität positiv beeinflusst.

Der größte Tipp bei der Produktivität ist die hundertprozentige Fokussierung auf die Aufgabe. Heutzutage können das die Wenigsten. Die Flut an Nachrichten und anderen Einflüssen reißt uns immer wieder aus dem Fokus heraus. Ein Facebook-Post hier, eine E-Mail da und eine nervende Whats-App Gruppe dort holt uns in kurzen und regelmäßigen Abständen immer wieder aus dem Flow-Zustand beim Arbeiten heraus. Eher noch lässt uns dieses Szenario überhaupt gar keinen Flow-Zustand mehr erreichen.

Eliminiere deswegen beim Arbeiten an Deinen Zielen alle ablenkende Quellen. Lege Dein Handy am besten in ein anderes Zimmer, mach das E-Mail Programm aus und lege Dir ein Facebook-, Youtube-, Bild.de-Verbot für diese Arbeitszeit auf.

Mache selbst den Test. Arbeite einen Arbeitstag so, dass Du eine Stunde fokussiert arbeitest und danach 15 Minuten Pause machst. Diesen Rhythmus ziehst Du für acht Stunden durch und vergleichst Deine Produktivität mit einem normalen Arbeitstag. Du wirst von dem Ergebnis erstaunt sein.

11. Komme ins Tun und zwar sofort

Zum Abschluss kommt natürlich noch der wichtigste Tipp: Fang einfach an! Du bist gerade sehr motiviert, sonst hättest Du den Artikel nicht bis hierhin gelesen. Also fang jetzt an! Ich will keine Sprüche hören wie „Ab morgen starte ich richtig durch!“. Nein jetzt! Ich lasse keine Ausrede gelten. Fange jetzt und heute an, Deine Ziele zu erreichen! Morgen ist was für Wantrepreneure 🙂

Die Tat unterscheidet das Ziel vom Traum.

Sprichwort

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