Vollzeitjob oder Studium, Familie, Partner, Sport, Hobbies, Schlafen und ein paar Verschnaufspausen nicht vergessen. Viele Tasks, die in der Woche deine Zeit rauben, um an deinen Projekten arbeiten zu können. Wie soll man denn so auf zehn oder fünfzehn Stunden kommen, um an seiner beruflichen und finanziellen Freiheit zu arbeiten?

Und dabei haben wir das Thema Essen, Einkauf und Kochen völlig vergessen, denn hierfür gehen in der Woche mal schnell einige Stunden über den Jordan.

Die Zeit zum Essen sollte man sich auch nehmen. Jedoch gibt es im Punkto Einkauf und Essenszubereitung einige Hacks, um wöchentlich die ein oder andere Stunde einzusparen, die Du dann wieder in Deine Projekte stecken kannst.

Wie Du diesbezüglich Zeit einsparen kannst erfährst Du jetzt!


 

Für mich als Hobbykoch und Hobbygriller ist das Supermarkteinkaufen ein richtiges Hobby. Was für viele purer Stress ist, macht mir richtig Spass und lässt mich vom restlichen Alltag abschalten. So liege ich am Ende meines Lebens wahrscheinlich auch über dem Durchschnitt von zwei Jahren, die der Deutsche durchschnittlich in seinem Leben im Supermarkt verbringt. Das ergab eine Studie von Hello Fresh aus dem Jahre 2012.

Schon eine krasse Zahl oder? Zwei Jahre seines Lebens verbringt man im Schnitt zwischen Supermarktregalen. Für viele eine unnütze Tätigkeit, die nur stressig und unproduktiv ist. Was könnte man diese Zeit doch gut für eigene Projekte nutzen.

Wenn Du einen Partner hast, der zum Großteil Einkaufen geht und zu Hause den Kopftoch schwingt, dann bist Du natürlich in einer luxuriösen Situation. Aber für viele (vor allem alleine lebenden Menschen) gehört Einkaufen und Essenszubereitung zum wöchentlichen Pflichtprogramm.

Während dieser zwei Jahre vergisst der Durchschnittsdeutsche auch noch bei jedem zweiten Einkauf mindestens ein Produkt, welches er eigentlich Einkaufen wollte. Das führt natürlich wieder zu Mehraufwand.

Über die Hälfte aller Befragten gaben an, mindestens drei mal die Woche einen Supermarkt aufzusuchen. 25 Prozent gehen sogar mindestens vier mal die Woche in den Supermarkt. Dabei brauchen 60% aller Befragten mindestens eine Stunde für den Einkauf. Nur 10% aller Befragten schaffen ihren Supermarkteinkauf in unter einer halben Stunde.

Vier mal die Woche einkaufen gehen bedeutet vier mal Fahrzeit, vier mal Parkplatz suchen, vier mal Schlange stehen und vier mal die gleichen Wege durch den Supermarkt laufen.

Die meisten Menschen gehen ohne Plan einkaufen

Die meisten Menschen entscheiden sich erst im Supermarkt, was sie einkaufen. Dadurch wird natürlich viel Zeit verschwendet, da man sich im Supermarkt dann durch die große Auswahl meistens nicht entscheiden kann.

Wenn man nun Dauer und Häufigkeit der wöchentlichen Supermarkteinkäufe betrachtet und auch noch Fahrtwege berücksichtigt, dann sieht man schnell, dass man alleine beim Einkaufen Optimierungspotentiale hat.

So kannst Du wöchentlich Zeit beim Einkaufen sparen:

1. Mach Dir einen wöchentlichen Essensplan

Wenn Du bereits Sonntagsabend weißt, was Du wann in der kommenden Woche essen wirst, dann kannst Du auch viel besser deine Einkäufe planen. Du wirst automatisch weniger Einkäufe pro Woche benötigen und wirst auch beim jeweiligen Einkauf wesentlich schneller fertig sein.

2. Mach Dir eine genaue Einkaufsliste

Wie bereits gesagt gehen sehr viele Menschen einkaufen, ohne vorher zu wissen, was sie überhaupt kaufen wollen. Eine Einkaufsliste haben sie somit natürlich erst recht nicht. Dabei spart eine genaue Einkaufsliste immens viel Zeit im Supermarkt. So kann man nämlich im Autopilot durch den Laden navigieren und alles in den Einkaufswagen legen, was auf der Liste steht.

Das spart auch Geld, denn Impulseinkäufe werden minimiert und man kauft wirklich nur das was man auch braucht. Mittlerweile gibt es dutzende Einkaufslisten-Apps. Diese sind echt praktisch und ermöglichen das schnelle Abhaken der einzelnen Lebensmittel. Durch das Speichern wiederkehrenderer Einkäufe sparen diese Apps außerdem auf Dauer Zeit bei der jeweiligen Erstellung der Listen.

3. Gehe nur noch ein bis zwei mal die Woche einkaufen

Durch Deinen Wochenplan und das Anlegen von Einkaufslisten solltest Du in der Lage sein, Deine Einkäufe auf einen oder zwei Einkäufe zu reduzieren. Ich gehe in der Regel zwei mal die Woche einkaufen. Einmal zum Wochenanfang für die Tage Montag bis Donnerstag. Und einmal Freitags für das Wochenende.

4. Gehe auf Rückwegen von Uni, Arbeit, Hobbies oder Sport einkaufen

Wenn Du unterwegs bist, dann nach Hause kommst und dann nochmal extra los fährst, um Einkaufen zu gehen, dann produziert das unnötige Fahrtwege und somit unnötige Fahrtzeit und -kosten. Das gleiche passiert, wenn Du den Einkauf auf samstags legst und extra nur für den Einkauf los musst.

Deswegen solltest Du immer auf einen Rückweg von Arbeit, Studium oder Hobby, den Einkauf erledigen.

5. Gehe antizyklisch einkaufen

Wenn Du die Möglichkeit hast, nicht zu den Haupteinkaufszeiten einkaufen gehen zu müssen, dann kannst Du hier natürlich Zeit an der Fleischtheke, Kasse und der Parkplatzsuche einsparen. Der Einkauf als solches ist auch wesentlich stressfreier, da Du Dich nicht mit anderen Menschen um Produkte, die kürze Schlange oder den Parkplatz streiten musst.

6. Hole unverderbliche Ware und Getränke auf Vorrat

Immer einen gewissen Vorrat an unverderblichen Lebensmitteln und Getränken zu Hause zu haben, spart Dir hin und wieder einen kompletten Einkauf ein, da Du auf die Reserven zu Hause zurück greifen kannst.

7. Gehe Online einkaufen

Ich selbst habe es noch nicht gemacht, da ich wie gesagt das Einkaufen gehen im Supermarkt sehr mag. Doch in unserer heutigen Zeit kommt das Online Shopping von Lebensmitteln immer stärker auf. Erst kürzlich wurde bekannt gegeben, dass Amazon Fresh nun auch in Deutschland startet.

Wenn Du diese Punkte in deinen Einkaufsalltag integrierst und mal ein Timelog vor- und nachher betreibst, wirst Du feststellen, dass Du bereits hier ein paar Stunden einsparen kannst, die Du in deine Projekte investieren kannst.

Doch das Einkaufen ist ja nur die halbe Miete. Denn auch bei der Essenszubereitung lässt sich auf die Woche gesehen viel Zeit einsparen. Nicht bei jeder Mahlzeit erstmal aufwendig etwas zuzubereiten, sondern viel vorbereiten und vorkochen, lässt Dir unterm Strich mehr Luft für andere Dinge.

Folgende Zeitmanagement-Tipps kann ich Dir in Bezug auf die Nahrungszuzubereitung geben:

1. Mehrere Sachen auf einmal vorkochen

Alle paar Wochen blocke ich mir einen Sonntag, um einige Dinge vorzukochen. Dabei koche ich nicht nur ein Gericht vor, sondern meist drei bis vier Sachen und friere dann jeweils vier bis fünf Portionen ein. Somit habe ich durch eine Kochsession meist fünfzehn bis zwanzig Einzelmahlzeiten vorbereitet, was mir immens viel Zeit einspart.

Perfekte Gerichte für den Tiefkühler sind bei mir z.B. diverse Suppen wie Rind- und Hühnersuppe oder Hackfleischgerichte wie Chili con Carne. Auch Aufläufe lassen sich gut einfrieren.

2. Clevere Küchenhelfer anschaffen

Auch gewisse Küchenhelfer können viel Zeit einsparen. Gute Messer ersparen viel Stress und Zeit. Auch eine Küchenmaschine kann viel Zeit sparen. Ich mache derzeit mindestens zwei mal die Woche Salat. Deswegen überlege ich mir z.B. gerade, ob es nicht Sinn macht den Nicer Dicer anzuschaffen :-).

3. Einmal kochen, zweimal essen

Geht in die gleiche Richtung wie das Vorkochen. Wer immer nur für ein Gericht kocht und dann dann wieder Aufwand in Form von Abwasch hat, der vergeudet viel Zeit. Lieber nur alle zwei Tage kochen und am nächsten Tag den Rest des Vortages essen.

4. Schnelle Rezepte

Wenn kochen nicht gerade Dein Hobby ist, dann bist Du meist auch von der Essenszubereitung genervt. Achte deshalb in Deinen Essensplänen auf schnelle einfache Rezepte, die nicht viel Aufwand und Abwasch bedeuten.

(5. Intermitting Fasting)

Dieser Punkt bezieht sich nicht direkt auf die Essenszubereitung und ist auch nicht für jeden das Richtige. Ich selbst betreibe Intermitting Fasting mittlerweile eine längere Zeit und für mich ist es genau das Richtige.

Beim Intermitting Fasting isst man nur in einem begrenzten Zeitkorridor. Den Rest des Tages fastet man. Ein gängiges Format ist ein Zeitkorridor von acht Stunden in denen man essen kann, gefolgt von einer 16-stündigen Fastenzeit. Diesen Rhythmus hält man nun dauerhaft bei.

Das bedeutet meist das Streichen einer Mahlzeit aus seinem „gewöhnlichen“ Essensrhythmus. Ich frühstücke z.B. nicht mehr. Meine erste Mahlzeit ist gegen 12.30 Uhr mit einem Mittagessen und meine zweite Mahlzeit ist ein Abendessen gegen 19 Uhr.

Durch das Weglassen des Frühstücks spare ich täglich für die Zubereitung und das eigentliche Essen ca. 30 Minuten, die ich morgens länger in meine Projekte stecken kann.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit den einzelnen Punkten zeigen, dass man bei so etwas Alltäglichem wie dem Einkaufen und der Essenszubereitung einiges an Zeit einsparen lässt, die man dann für seine eigenen Projekte zur Verfügung hat.

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