Für mich und viele andere ist regelmäßiger Sport sehr wichtig. Warum? Weil es Spaß macht, weil man sich danach extrem entspannt fühlt und man viel fitter und gesünder ist.

Wenn Du aber zur gleichen Zeit auch noch an eigenen Projekten arbeitest, um beruflich endlich frei und unabhängig zu werden, wird es zeitlich schon mal eng. Denn wie jeder weiß, ist der Weg zur persönlichen Unabhängigkeit nicht einfach, sondern steinig und herausfordernd.

Einige Tipps, wie Du Sport zeitlich besser in Deinen Alltag integrieren kannst, verrate ich Dir hier.


Julian hat bereits über Ernährung und Zeitmanagement geschrieben. Diesmal ein anderes wichtiges Thema: Sport.

1. Zeitmanagement & Sport: Die Wahl der Sportart

Mache den Sport, auf den Du Lust hast. Das ist am Wichtigsten!

Aber oftmals hast Du die Qual der Wahl, wenn es nicht unbedingt eine bestimmte Sportart sein soll.

Alle Sportarten mit festen Trainingszeiten in einem Verein haben einen großen Nachteil: Es ist zeitlich total unflexibel. Aber gleichzeitig haben manche (wie ist das bei Dir?) durch den festen Termin und Trainingspartner, die man näher kennenlernen kann, mehr Motivation.

Angenommen Du gehst 2x die Woche um 20 Uhr in einem Verein trainieren, hast aber um 18 Uhr Feierabend.

Die Zeit dazwischen ist kurz. Oft wird diese Zeit vertrödelt, ohne etwas sinnvolles zu machen. Aber auch, ohne sich zu entspannen.

Nutze die Zeit dazwischen deshalb für Alltagstätigkeiten wie Einkaufen gehen. Oder arbeite an diesen Tagen länger und gehe dafür an anderen Tagen früher, wenn Du das so vereinbaren kannst.

Einfacher ist es mit Sportarten wie Laufen, Radsport, Krafttraining oder Crosssfit. Hier kannst du trainieren, wann Du willst und bist komplett flexibel.

2. Zeitmanagement & Sport: Nutze den Weg von und zur Arbeit

Der Weg von und zur Arbeit ist die perfekte Gelegenheit, um Sport zu treiben

Optimal ist es, wenn Du den Arbeitsweg nutzen kannst oder die Mittagspause verlängern kannst – für eine Einheit im Fitnessstudio oder eine Runde Laufen. Somit integrierst Du Sport in den beruflichen Alltag.

Ich selber laufe 1-2x pro Woche vom Büro aus nach Hause. Weil die Bahnfahrt bei mir mit Umsteigen verbunden ist, obwohl das Büro Luftlinie nicht weit weg ist, verliere ich überhaupt keine Zeit.

Meine Arbeitskleidung lasse ich im Büro, ziehe meine Sportsachen an und laufe los. Auf die Idee hat mich eine Kollegin gebracht und es ist wirklich sehr zu empfehlen, wenn Wohnung und Büro nah genug beieinander sind.

Wenn so etwas bei Dir nicht möglich ist, fahre direkt nach der Arbeit zum Sport. Wenn Du erst einmal nach Hause fährst, legst Du unnötige Wege zurück und verschwendest Zeit. Außerdem ist es viel schwieriger, sich von zu Hause aus noch einmal aufzuraffen – der innere Schweinehund lässt grüßen!

3. Zeitmanagement & Sport: Trainiere am frühen Morgen

Am Morgen Sport machen und ich sind eine Konstellation, die bis auf wenige Ausnahmen nie geklappt hat.

Ich mache Sport am Abend oder am Wochenende.

Dennoch schwören viele Leute darauf, vor der Arbeit eine Runde Sport einzulegen. Morgens bist Du ganz für Dich und ungestört. Außerdem startest Du mit dem guten Gefühl, schon etwas für Dich getan zu haben.

Gerade für alle, die Familie haben, und den Abend nicht so flexibel gestalten können, bietet sich eine Trainingssession am Morgen an. Manche haben Sport sogar in ihre Morgenroutine integriert.

4. Zeitmanagement & Sport: Setze Prioritäten

Du kannst nicht alles machen.

Ich selber neige dazu, mir viele unterschiedliche Dinge vorzunehmen, weil ich oft neue Ideen habe.

Mittlerweile klappt es schon besser (aber natürlich nicht immer 🙂 ), mich auf wenige Dinge zu konzentrieren. Denn: Nur, weil man jetzt etwas liegen lässt, heißt es ja nicht, dass man es nicht später angehen kann.

Du wärst wahrscheinlich nicht auf PRENEUR gelandet, wenn Dich persönliche Unabhängigkeit nicht interessieren würde.

Deshalb musst Du Dir überlegen, was aktuell am Wichtigsten ist.

Sport ist für mich wichtig. Aber meine Business Projekte voranzutreiben, die mir mehr Unabhängigkeit ermöglichen sollen und außerdem viel Spaß machen, ist mir noch wichtiger.

Prioritäten ändern sich und Du solltest Dich immer mal wieder damit auseinandersetzen. Mehr dazu in diesem Artikel über Prioritäten und Ziele.

5. Zeitmanagement & Sport: Setze realistische Ziele

Dinge, die Du freiwillig tust, wie Sport oder eigene Projekte umsetzen, sollen Dir ein gutes Gefühl geben.

Gerade, wenn man vieles angehen will, darf man sich nicht in eine Art Freizeitstress begeben. Damit erreichst Du das Gegenteil von dem, was Du eigentlich willst.

Freizeitstress ist das Gegenteil von dem, was wir erreichen wollen. Beim Zeitmanagement geht es um die Maximierung der persönlichen Freiheit.

Setze Dir daher sportliche Ziele, die ruhig ambitioniert, aber auch realistisch sind. Den Marathon kannst Du auch noch nächstes Jahr laufen und dafür ohne Stress in diesem Jahr die sportlichen Voraussetzungen schaffen, anstatt auf Teufel komm raus alles auf einmal schaffen zu wollen.

6. Zeitmanagement & Sport: Plane die wichtigsten Aktivitäten

Ich plane nicht so viel im Voraus, sondern nur die ganz groben Blöcke. Ich schaue zu Beginn der Woche, wann ich Abends oder am Wochenende Zeit habe und was ich dann machen kann. Z.B. Sport oder ein Projekt vorantreiben.

Aufschreiben hilft sehr viel, notiere Dir die großen Vorhaben, die Du in dieser Woche angehen willst! Die Macht des Aufschreibens und des Visualisierens macht oftmals den Unterschied zwischen heißer Luft und wirklich „Machen“.

Wenn Du sehr stark eingespannt bist in Deinem Alltag eingespannt bist, kannst Du genauer planen. Dann ist z.B. jeder Dienstag und Donnerstag 19:00 – 20:00 Uhr nur für Deine Sporteinheit reserviert.

Tappe aber nicht in die Falle, alles verplanen zu wollen und Zeit zur Erholung und zum Relaxen zu vergessen. Du kannst dabei natürlich auch Blöcke zum Entspannen gezielt in Deinen Plan aufnehmen.

Außerdem macht es auch Sinn, den Alltag nach überflüssigen Tätigkeiten zu durchleuchten. Und man kann manche Dinge schneller & effizienter umsetzen, wie in dem Artikel über Ernährungsmanagement beschrieben. Dadurch holst Du schnell die ein oder andere Stunde wieder raus.

7. Zeitmanagement & Sport: Regeln sind dazu da, um sie zu brechen

Du hast nun Deinen wöchentlichen Plan inklusive Deiner Trainingseinheiten gemacht. Soweit so gut. Aber hin und wieder wird es dennoch nicht hinhauen.

Es kommt etwas Unerwartetes dazwischen, Du hast Dich spontan verabredet und das ist Dir gerade wichtiger oder Du bist heute einfach extrem demotiviert.

Dann lass den Plan links liegen und mache 1, 2 oder mehr Tage etwas anderes. Selbst die bekanntesten Fitness-Gurus und Motivationscoaches halten sich nie komplett an ihren Plan. Wenn Du ihn aber zu 80% einhältst, bist Du auf Deinem Weg schon ein riesiges Stück vorangekommen.

Mindset & Business: 7 Schritte zur persönlichen Unabhängigkeit
Du willst endlich Dein Ding machen?
In unserem GRATIS EBOOK zeigen wir Dir wie Du Dein Unternehmer Mindset entwickelst und erste Schritte zum eigenen Unternehmen gehst.
 

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT