Heute möchte ich Dir in unserer Serie der Preneur Books Reviews das Buch Unverkäuflich!* von Bobby Dekeyser (aufgeschrieben von Stefan Krücken) vorstellen.

Die Erfolgsgeschichte von Bobby Dekeyser ist dabei sowas von unglaublich und faszinierend, dass man es kaum glauben mag. Vom Schulabbrecher zum Fussballprofi und hin zum Weltunternehmer durchlebt Bobby Dekeyser viele Höhen und Tiefen, die er in diesem fantastischen Buch mit uns teilt. Die Geschichte zeigt was man mit einem großen Willen alles erreichen kann und das man auch auf Basis von Werten wie Vertrauen und Freundschaft ein erfolgreiches Unternehmen gründen kann.


 

Der komplette Titel des Buches heißt „Unverkäuflich! Schulabbrecher, Fußballprofi, Weltunternehmer – die völlig verrückte Geschichte von Bobby Dekeyser“ und soll(te) die Geschichte von Bobby Dekeyser erzählen, eine Geschichte voller Optimismus, Glaube und Mut. Eine Hommage an das Leben in der jeder das schaffen kann was er will, wenn er nur hart dafür kämpft.

Doch dann passierte während dem Schreibens des Buches ein schrecklicher Schicksalsschlag. Bobby Dekeysers Frau verstarb völlig unerwartet an einem Hirnschlag. Bobby wusste, dass er das Buch so nicht weiter schreiben kann. Die Leichtigkeit und der Optimismus waren in diesen Tagen verflogen. Doch was geblieben ist, waren die inneren Werte die nun für Bobby im Rückblick immer wichtiger wurden wie Freundschaft, Loyalität, Lebensfreude und Lust am Abenteuer.

Bobby beendete das Buch und es zeigt eine unglaubliche und am Ende leider auch traurige Lebensgeschichte unterteilt in zehn Kapitel von der Kindheit bis zur Gegenwart.

Ich möchte jedem, der meine geschichte liest, mut machen. ich möchte raten, auf das eigene herz zu hören. den plan, den man schon lange hegt, endlich umzusetzen, etwas zu wagen, etwas zu riskieren.

Bobby Dekeyser – ehemaliger Fußballprofi und Gründer von DEDON

Bobbys faszinierende Reise begann im Alter von 15 Jahren als er beschloss die Schule zu schmeißen, um Fußballprofi zu werden. Kurz zuvor hatte er sein großes Idol, den großen Pelé, in New York in einer New Yorker Fußballschule treffen dürfen, da Bobby einen Nachwuchswettbewerb gewinnen konnte. Pelé ermutigte ihn einfach seinen Träumen zu folgen. Sein Start begann beim 1.FC Kaiserslautern in der Jugend. Mit seiner Volljährigkeit wurde er von den belgischen Streitkräften einberufen. In der Nähe seiner Stationierung konnte er bei einem belgischen Zweitligisten tatsächlich in den Profifußball wechseln.

Viele interessante Begebenheiten später fand sich Bobby als Ersatztorwart beim großen FC Bayern München wieder. Hier durfte er aber lediglich ein Spiel absolvieren. Nach weiteren ernüchternden Wechseln landete er schließlich bei 1860 München, bei denen er als Stammtorwart spielen durfte. Jedoch führte eine Verletzung mitten in der Saison dazu, dass er einige Wochen ausfallen musste. Aus den Zeitungen bekam er mitgeteilt, dass sich sein Verein nach einem neuen Stammtorwart umgeguckt hat und er ohne Ankündigung aussortiert wurde. Was sollte Bobby nun machen? Mittlerweile verheiratet und Vater eines Kindes. Kein Schulabschluss und die Fußballkarriere schien zu Ende. Noch im Krankenhaus beschloss Bobby Unternehmer zu werden. Doch mit welcher Idee? Die musste noch gefunden werden, aber der Name stand schonmal fest: DEDON. Sein Schwager in Spe mit dem Namen Brando Donapai besuchte ihn am Krankenbett und so entstand aus beiden Namen die Idee für DEDON.

Bobby kündigte seinen Vertrag bei 1860 München, hielt sich aber auch noch nach seinem Krankenhausaufenthalt weiter fit. Wie das Leben so spielt verletzte sich einige Monate später der neu gekaufte Torwart von 1860. Die Verantwortlichen des Vereins meldeten sich bei Bobby, ob er nicht kurzfristig als Aushilfstorwart einspringen könnte. Bobby sagte zu, obwohl er vorher so abserviert worden ist und spielte die besten drei Spiele seiner Karriere. Die Presse und die Zuschauer feierten ihn und er bekam daraufhin einige neue Vertragsangebote von anderen Vereinen. Bobbys Entscheidung Unternehmer zu werden stand aber fest und so schlug er die sicheren Profiverträge aus ohne eine richtige Idee für sein Unternehmen zu haben.

Im weiteren Verlauf des Buches beschreibt Bobby nun die unglaubliche Reise als Unternehmer. Von seinen ersten Ideen von angesprühten Skiern, die jedoch nur als Ladenhüter taugten, hin zu der Idee einer luxuriösen Outdoor-Möbelmarke. Wie er dabei auf den Philippinen seine Produktion aufgebaut hat und wie die Firma peu a peu gewachsen ist. Dabei erzählt er immer wieder von den Erfahrungen, die er im Bezug auf Vertrauen und Loyalität erfahren durfte. Aber auch von den Problemen und dem Druck als Unternehmer, plötzlich verantwortlich für tausende Angestellte zu sein.

Bobby zeigt, was man mit Herzblut und unbedingtem Willen erreichen kann. Warum das Buch Unverkäuflich heißt? Dafür solltest Du das Buch selber lesen :-). Ich kann nur sagen, es lohnt sich definitiv und deshalb gehört auch Unverkäuflich! zu meinen absoluten Lieblingsbüchern.

 

 
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