Der Solopreneur zieht sein Unternehmen alleine hoch. Manchmal war ganz einfach kein passender Partner für die Gründung da, aber oft entscheidet sich ein angehender Preneur auch bewusst dazu, Solopreneur zu werden. Denn die Selbstständigkeit als Solopreneur bietet einige Vorzüge und kann sehr gut mit verschiedenen anderen Arten der Selbstständigkeit kombiniert werden.


 

Solopreneure gab es schon immer. Unternehmer, die alleine etwas auf die Beine gestellt haben. Ein Solopreneur ist ein Einzelunternehmer im digitalen Zeitalter und durch das Internet, und damit verbunden das Outsourcing, gibt es ein riesiges Potential, um sich als Solopreneur selbstständig zu machen. Manche Solopreneure haben auch Angestellte, aber die meisten bevorzugen es, komplett unabhängig zu arbeiten. Notwendige Zuarbeit wird in dem Fall von Freelancern oder externen Agenturen übernommen. Viele andere Preneure, die sich einem anderen Preneurtyp zugehörig fühlen, sind zugleich auch Solopreneur. Gerade für angehende Sidepreneure und Digitale Nomaden macht der Weg als Solopreneur in vielen Fällen Sinn.

Als Solopreneur bist Du derjenige, der selber bestimmt, wo es lang geht. Grenzen gibt es nur in den Grenzen Deines Vorstellungsvermögens.

Selbstständig als Solopreneur: Die Vor- und Nachteile

Welcher Preneurtyp am besten zu Dir passt, hängt von Deiner Persönlichkeit und Deinen Zielen ab. Der Solopreneur bringt, wie jeder andere Preneurtyp auch, Vor- und Nachteile mit sich.

Die Vorteile als Solopreneur

  • Ein Solopreneur kann arbeiten, wann er oder sie will, ohne sich mit Co-Gründern abzustimmen. Das ist der wohl größte Vorteil gegenüber einer Gründung im Team. Manche arbeiten am liebsten in den Abendstunden, während andere den Morgen als produktivste Phase bevorzugen. Auch die Kombination aus Arbeit und Reisen wird als Solopreneur möglich. Hier kommt es aber auch auf die Art der Tätigkeit an. Wenn Du Seminare bei Dir vor Ort anbietest, ist die Ortsgebundenheit eine andere, als wenn du rein digital unterwegs bist.
  • Eine Unternehmensform, die auf einen selbst zugeschnitten ist. Wie schwebt Dir Dein eigenes Unternehmen vor? Wenn man zusammen gründet, können solche strategischen Fragen schnell zu Streit führen. Der eine strebt eher ein kleines, aber feines Unternehmen an, maßgeschneidert für seinen persönlichen Lebensstil. Der andere will dagegen schnell skalieren und geht sehr expansiv vor. Als Alleinunternehmer kannst du solche Entscheidungen komplett selbst treffen und bist nicht von der Mitsprache anderer abhängig.
  • Dich selbst als Marke etablieren. Wenn Du gerne auf der Bühne stehst und Dich bekannt machen willst, hat die Existenzgründung als Solopreneur viele Vorzüge. Du kannst Dich voll und ganz auf das Selbstmarketing konzentrieren, wenn Du alleine durchstartest. Youtube, Podcasts, Seminarvorträge etc. bieten vielfältige Möglichkeiten, um sich bekannt zu machen. Das geht zwar auch im Team, aber als Solopreneur ist Dein persönliches Brandbuilding ganz auf Dich ausgerichtet.

Die Nachteile als Solopreneur

  • Ohne Co-Founder muss der Solopreneur die ganze Verantwortung alleine tragen. Das macht sich gerade bei schwierigen Entscheidungen bemerkbar. Willst Du Dich lieber auf das gut anlaufende Projekt weiter fokussieren oder Dich mit weiteren Projekten möglichst breit aufstellen? Entscheidest Du Dich, eine bestimmte Tätigkeit selber zu machen oder besser Outsourcing zu betreiben. Die Steuererklärung steht an und Du würdest gerne mit Deinem Co-Founder drüber schauen? Das geht alles nicht als Einzelunternehmer. Vergessen darf man aber nicht: Bei Freunden, Familie und mit einem guten persönlichen Netzwerk hast Du dennoch die Möglichkeit, Dir Feedback und Tipps von außen zu holen und zudem kannst Du für bestimmte Fragen Beratung in Anspruch nehmen. Dadurch lässt sich das Problem teilweise ausgleichen.
  • Motivieren geht zu zweit besser! Motivation ist der Schlüssel zum Erfolg, ohne läuft nichts. Wenn die Motivation nicht stimmt, wird Dein Projekt kein Erfolg. Zusammen mit einem Mitgründer oder im Team ist es leichter, sich aufs Neue zu motivieren. Wenn Du komplett alleine bist, ist die Arbeit an Deinem persönlichen Gründer-Mindset besonders wichtig. Aber auch hier gilt wie beim vorherigen Punkt, dass Freunde, Familie und das eigene Netzwerk eine Stütze sind und bei der Selbstmotivation unterstützen können.
Die Welt der Solopreneure
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