Eine ganz wichtige Eigenschaft von Machern, die ihre Träume leben und aktiv anpacken ist die Kunst der Selbstmotivation. Denn wenn Du Dich dauerhaft stark für Deine Ziele motivieren kannst, dann steigt die Wahrscheinlichkeit das Ziel zu erreichen auf nahezu 100 Prozent.

Denn egal wie hart und steinig der Weg auch werden wird, Du kannst Dich immer wieder motivieren weiter zu machen. Die meisten Menschen erreichen ihre Ziele nämlich nicht weil sie scheitern, sondern weil sie kapitulieren, also ihnen auf halben Wege die Luft ausgeht.

Wie Du Dich perfekt selbst motivieren kannst, möchte ich Dir jetzt verraten.


 

Motivation – Was ist das überhaupt?

Laut Wikipedia ist Motivation die Gesamtheit der Beweggründe (Motive), die zu einer Handlungsbereitschaft führen. Wenn einem also die Beweggründe für eine Handlung fehlen ist man demotiviert und wird die Handlung (zumindest nicht aus dem inneren Antrieb heraus) erledigen.

Umso mehr Beweggründe Du also für eine Aufgabe, Projekt, Ziel hast desto motivierter bist Du also. Beweggründe und Motive der Aufgabe können dabei entweder aus sich heraus (intrinsisch) oder durch externe Trigger (extrinsisch) gesetzt werden.

Intrinsische vs. extrinsische Motivation

Es wird somit zwischen der intrinsischen und der extrinsischen Motivation unterschieden.

Intrinsische Motivation

Die intrinsische Motivation ist die wesentlich stärkere Form der Motivation. Denn hierbei ist man der Aufgabe selbst wegen motiviert. Es sind die Dinge bei denen man bzgl. Motivation gar nicht nachdenken muss, weil die Aufgabe an sich einfach Spass macht.

Der Food-Blogger liebt es leckere Gerichte zu kochen und darüber zu schreiben. Der Musiker liebt es Lieder zu schreiben und schöne Melodien zu komponieren. Der Fussball-Fan liebt es seine Mannschaft im Stadion anzufeuern und das Spiel seiner Mannschaft zu gucken.

All das was man sehr gerne macht fällt einem nicht schwer. Man ist intrinsisch, also der eigentlichen Sache wegen, motiviert. Das diese Motivation irgendwann mal komplett einbricht ist sehr unwahrscheinlich.

Man muss sich viel mehr garnicht motivieren, sondern man nimmt diese Aufgaben als selbstverständlich an und macht sie.

Extrinsische Motivation

Bei der extrinsischen Motivation wird man durch externe Reize motiviert. Hierbei entsteht die Motivation für die Aufgabe also nicht durch die Aufgabe selbst, sondern wird durch externe Reize künstlich erstellt.

Diese externen Reize können z.B. Belohnungen oder Strafen sein. So wird der Angestellte für seine geleistete Arbeit durch das gezahlte Gehalt entlohnt. Der Schüler wird für eine schlechte Klausur mit einer schlechten Note bestraft.

Bei der Selbstmotivation geht es jedoch darum Motivation aus sich selbst heraus aufzubauen und nicht durch Anreizsysteme von Dritten.

So kann man sich aber auch selbst extrinsisch motivieren. Wenn man es schafft zehn Kilogramm abzunehmen, dann belohnst Du Dich mit neuen Klamotten. Für jede Schachtel Zigaretten, die Du ab jetzt noch rauchst, spendest Du zusätzlich 5 Euro für einen guten Zweck.

Motivation vs Willenskraft – Wo ist der Unterschied?

Viele bezeichnen Motivation und Willenskraft als Synonyme. Das ist jedoch nicht richtig, denn es gibt einen großen Unterschied zwischen Motivation und Willenskraft.

Wie Du bereits gelernt hast, ist Motivation die Bereitschaft und Lust zu handeln. Liegt diese nicht vor bist Du demotiviert. Trotzdem ist es nicht unmöglich die Aufgabe zu erledigen, wenn Du über eine hohe Willenskraft verfügst.

Denn Willenskraft ist die Kunst Dinge zu tun, die gemacht werden müssen ohne direkte Anreize. Wie der Name schon sagt kostet dieses Verhalten Kraft und Energie im Gegensatz zur Motivation.

Diese Kraft ist nicht unbegrenzt in uns verfügbar und entleert sich im Laufe eines Tages. Viele Menschen auf Diät werden dieses Phänomen kennen. Man hat sich den ganzen Tag essenstechnisch im Griff gehabt, ernährt sich gesund und widersteht allen Versuchungen nur, um abends eine richtige Fressattacke zu bekommen und den ganzen Erfolg des Tages zu vernichten.

Ob und wie man seine Willenskraft steigern kann erfährst Du in einem späteren Artikel.

So motivierst Du Dich selbst – Die sieben besten Tipps zur Selbstmotivation

Du hast nun erfahren was Motivation und Selbstmotivation ist und wie diese sich zusammen setzt. Doch wie kannst Du Dich nun für bestimmte Aufgaben und Ziele selbst und dauerhaft motivieren? Hier habe ich ein paar Tipps für Dich.

Da man sich für Aufgaben die einem sowieso Spaß machen und einem sehr leicht fallen nicht wirklich motivieren muss (intrinsische Motivation), möchte man sich meistens für Aufgaben motivieren, die einem eben nicht so leicht fallen.

1. Finde Dein Warum

Warum willst Du die Aufgabe oder das angestrebte Ziel erreichen? Du brauchst ein ganz starkes Warum um Dich dauerhaft zu motivieren.

Willst Du z.B. neben deinem harten Job ein eigenes Business aufbauen, um irgendwann in der Zukunft selbstständig und selbstbestimmt leben zu können, dann brauchst Du über einen verdammt langen Zeitraum Motivation.

Doch was genau ist Dein Warum dieses Ziel irgendwann in der Zukunft zu erreichen? Ist es das Geld? Der Wunsch vielleicht orts- und zeitunabhängig zu leben? Die Freiheit sein eigener Chef zu sein?

Finde Dein Warum und überprüfe, ob Du es wirklich willst. Ist Dein Warum nicht stark genug, dann wirst Du Dich nicht selbst motivieren können. Wenn doch dann hast Du das eigentliche finale Ziel als starken Motor zur Selbstmotivation.

2. Visualisiere Deine Ziele

Um dieses starke Warum noch stärker in Deinem Kopf zu implementieren musst Du Deine Ziele visualisieren. Die Verbildlichung des Ziels lässt Dich noch emotionaler und greifbarer das so weit weg stehende Ziel fühlen.

Du wirst innerlich immer mehr das Verlangen spüren, das Ziel zu erreichen und wirst keine Probleme haben, Dich auch für die ganzen unangenehmen Aufgaben auf dem Weg dorthin zu motivieren.

3. Benutze to do Listen und Projektpläne

Nicht nur die Visualisierung des finalen Ziels ist wichtig, sondern auch die Aufzeichnung des Weges dorthin. Mach Dir eine Road-Map und benutze to do Listen. Das hilft Dir dabei einen genauen Überblick über Dein Projekt zu erhalten und das Ziel fühlt sich wesentlich realistischer an als ohne einen genauen Plan.

Außerdem erspart es Dir viel Kraft, wenn Du nach einem harten Arbeitstag direkt mit den Aufgaben auf Deiner ToDo Liste starten kannst, als dann noch überlegen zu müssen was überhaupt als nächstes getan werden muss.

4. Suche Dir Gleichgesinnte

Es geht zwar um Selbstmotivation, aber genau diese kannst Du steigern wenn Du Dich mit Gleichgesinnten zusammen findest. Du willst abnehmen und regelmäßig Joggen gehen? Dann such Dir ein zwei Personen in genau der gleichen Situation.

Es hilft ungemein sich gegenseitig zu unterstützen. Das steigert die Motivation der Gruppe, aber auch die Fähigkeit sich selbst zu motivieren.

5. Führe ein Tagebuch

Hin und wieder zurückschauen zu können, um zu sehen was man bereits erreicht hat wirkt Wunder in jeder schweren Zeit mit Motivationsproblemen. Hierbei hilft es ein Tagebuch zu führen, z.B. in Form eines Grateful Journals.

Hier schreibt man täglich kurz auf für was man am Tag dankbar war und was man erreicht hat. Rückblickend beim Lesen dieses Tagebuchs merkt man erst einmal was man in letzter Zeit erreicht hat.

Diese Anerkennung der eigenen Leistungsfähigkeit motiviert ungemein auch weiterhin an seinen Zielen zu arbeiten.

6. Belohne und/oder bestrafe Dich selbst

Natürlich kannst Du auch die Mechanismen der extrinsischen Motivation nutzen. Plane einen schönen Urlaub, wenn Du es geschafft hast konstant die ersten tausend Euro monatlich nebenher zu verdienen. Gehe neue Klamotten shoppen, wenn Du zehn Kilogramm abgenommen hast.

7. Wähle die richtige Zeit

Du willst nebenberuflich ein Business aufbauen? Oder neben Deinem Vollzeitjob drei mal die Woche Joggen gehen? Aber wann? Jeder hat gewisse Phasen am Tag, wo er viel Energie hat. Am besten koppelt man Motivation mit Willenskraft. Diese ist morgens am höchsten wenn der Akku noch ganz voll ist.

Anstatt also nach dem Job Deine Ziele verfolgen, ist es wesentlich einfacher das am Morgen zu tun, denn nach einem acht bis zehn Stunden Arbeitstag ist Dein körperliche Akku schon stark abgenutzt und Motivation sowie Willenskraft laufen auf Reserve.

Werde daher zum Frühaufsteher und implementiere vielleicht sogar eine Morgenroutine, mit der Du voller Energie in den Tag startest.

 

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