Du kennst es ganz sicher oder vielleicht bist Du sogar selbst drin, im Leben der Anderen. Damit meine ich alle, die irgendwie semi-frustriert bis frustriert in ihrem Berufsleben hängen und sich einerseits beklagen, dass alles so scheiße ist und sich andererseits einreden, dass es doch gar nicht so schlimm ist.

Die einen haben resigniert und warten bis nach 5 Tagen endlich wieder Wochenende ist. Andere haben noch nicht ganz die Hoffnung verloren und warten auf die nächste Beförderung oder darauf, dass der verhasste Chef endlich zum letzten Mal von seinem Stuhl aufsteht, in der Hoffnung, dass dann alles ganz anders wird. Leute, echt? Kann das alles sein?


 

Jeder kennt das, was ich eben beschrieben habe. Die selbstverordnete und einengende Mittelmäßigkeit, die man einfach so akzeptieren muss. Nein muss man nicht. Aber fangen wir erstmal mit dem Umfeld an. Ich habe alles unten stehende schon gehört und nicht nur ein oder zwei mal.

„Such Dir einen sicheren Job!“
„Warum willst Du wechseln? Du bist doch noch keine 2 Jahre in der Firma. Denk an Deinen Lebenslauf.“
„Denk an das Risiko.“
„Man wird sowieso benachteiligt und kann nicht weiterkommen, der Zug ist abgefahren.“
„Es könnte auch schlimmer sein“
„Warum arbeitest Du am Wochenende an irgendwelchen Sachen? Man kann doch nicht dauernd arbeiten. Ich könnte das ja nicht.“

Die gesellschaftlichen Einflüsse sind gefährlich, wenn es darum geht, aus dem eigenen Leben etwas zu machen. Es wird versucht jeden in eine Schablone zu stecken und Ratschläge als allgemeingültig zu verkaufen. Das ist natürlich Quatsch, denn jeder Mensch ist verschieden und auch jede Lebenssituation ist verschieden.

Was für einen selbst vor ein paar Jahren richtig war, muss es heute nicht mehr sein. Alles ist im Wandel, ständig und jederzeit.

Dein Job ist Deine Sache, es gibt keine allgemeingültigen Regeln.

Gehen wir mal die Zitate Stück für Stück durch und wir werden sehen, wie viel von der Allgemeingültigkeit übrig bleibt.
Nichts.

„Such Dir einen sicheren Job!“

Kein Job ist sicher. Jede Firma kann pleite gehen, Abteilungen können outgesourced oder dicht gemacht werden. Was natürlich stimmt: Manche Jobs sind sicherer als andere. Trotzdem bringt dieser Ratschlag überhaupt nichts. Denn das Bedürfnis nach Sicherheit ist komplett individuell. Manchen reicht es zu wissen, dass in Deutschland niemand verhungern muss und man immer wieder neu anfangen kann. Diese Leute gehen radikal ihren eigenen Weg. Anderer brauchen das Gefühl eines planbaren Gehalts und setzen ihre eigene Geschäftsidee lieber als Sidepreneur neben dem Angestelltenjob um.

„Warum willst Du wechseln? Du bist doch noch keine 2 Jahre in der Firma. Denk an Deinen Lebenslauf.“

Das ist so eine typisch deutsche Angelegenheit. In vielen anderen Ländern spielt es keine so große Rolle, ob man oft oder selten wechselt. Stell Dir mal vor, Du bleibst in dem Job. Willst Du frustriert einfach weiter machen? Deine Arbeitsleistung wird dadurch bestimmt nicht besser. Erfolgreich wird man, indem man macht, was für einen selbst das beste ist und womit man sich identifizieren kann. Erst dann kann man die Geduld und die Zielorientierung erlangen, die einen erfolgreich werden lässt. Ganz ehrlich, einmal mehr oder weniger wechseln ist scheiß egal.

„Denk an das Risiko.“

Risiko ist genau wie Sicherheit ein persönliches Ding. Deshalb ist es albern, das verallgemeinern zu wollen. Scheitern ist nicht schön, aber das Leben geht weiter und die Erfahrungen, die man macht, wenn man was eigenes auf die Beine stellen will, sind unbezahlbar.

„Man wird sowieso benachteiligt und kann nicht weiterkommen, der Zug ist abgefahren.“

Heul doch. Sich beschweren ist okay, aber man muss auch Konsequenzen ergreifen.

„Es könnte auch schlimmer sein.“

..es kann noch viel besser werden.

„Warum arbeitest Du am Wochenende an irgendwelchen Sachen? Man kann doch nicht dauernd arbeiten. Ich könnte das ja nicht.“

Ja, weil Du eine Flachpfeife bist. Manche Leute meinen zu wissen, welche Art der Freizeitgestaltung angemessen ist und welche nicht. Einfach ignorieren.

Der Einfluss der 5 Freunde

Du bist der Durchschnitt Deiner 5 Freunde! Nein, ganz so einfach ist es nicht. Aber die 5 Menschen, mit denen Du am meisten zu tun hast, haben einen großen Einfluss auf Dich. Wenn Dein Umfeld aus Leuten besteht, die alles schlecht reden, wirst Du extreme Probleme bekommen. Du kannst Dich innerlich kaum gegen diese negativen Einflüsse stellen und Dein eigenes Ding zu machen. Solche Personen nerven und Du denkst Dir, wann lässt er oder sie mich endlich wieder in Ruhe?

Hast Du dagegen ein Umfeld, dass Dich unterstützt, hast Du eine ganz andere Energie und gehst mit viel stärkerem Selbstbewusstsein an Deine Pläne.

Manche Personen geben Dir Energie und Kraft und andere entziehen sie Dir. Was kannst Du also machen, wenn ein enger Freund oder ein Familienangehöriger Dich runterzieht und Dir im Weg steht? Frage Dich bei einem Freund, ob es wirklich einer Deiner besten Freunde sein kann, wenn er oder sie Dich so negativ beeinflusst. Meide solche Leute oder gehe wenigstens auf Abstand! Dein Leben ist zu schade, damit andere Dich runterziehen.

Fordere Deine Zukunft heraus

Wenn Du unzufrieden mit Deiner Arbeit bist, dann ändere etwas. Diese Verantwortung kann Dir keiner abnehmen. Was sich ändern muss? Das ist ganz individuell. Manchen reicht einfach ein abwechslungsreicherer Aufgabenbereich oder einfach ein paar Stunden weniger Arbeit. Andere sollten sich schleunigst eine neue Firma suchen. Die nächsten brauchen einen ganz neuen Jobbereich und für andere ist das Angestelltendasein generell nichts, was auf Dauer motiviert.

Es gibt für jeden eine Tätigkeit, die zufrieden macht, sehr wahrscheinlich sogar mehrere! Diese zu finden macht aber erstmal eine Menge zusätzlicher Arbeit und der Übergang kann eine lange Zeit dauern. Es gibt aber keinen anderen Weg. Denn arbeiten werden wir einen Großteil unseres Lebens. Es lohnt sich immer dafür zu kämpfen, das zu tun, was zu einem passt. Schon den ersten kleinen Schritt zu gehen und seine Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, macht einen glücklicher. Worauf wartest Du noch? Du hast es selbst in der Hand!

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