Gerade wenn man sein eigenes Projekt erst einmal nebenbei aufbauen muss und somit sehr wenig Zeit pro Woche investieren kann, ist es umso wichtiger diese wenige Zeit so produktiv wie möglich zu gestalten.

Dabei ist effizientes sowie effektives Arbeiten gefragt. Wie man das schafft und worin überhaupt der Unterschied liegt, erfährst Du jetzt!


 

Doch zu Beginn erst einmal die Frage: Was heißt Produktivität überhaupt? Das Wort Produktivität ist eigentlich eine wirtschaftswissenschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis zwischen produzierten Gütern und den dafür benötigten Produktionsfaktoren angibt (Quelle: Wikipedia).

Produktivität = Output / Input

Auf den Bereich der eigenen Arbeitskraft und Arbeitszeit übertragen bedeutet Produktivität den Output den man durch seine Arbeit erhält durch den eingesetzten Input in Form von Zeit (und/oder Geld).

Da der erschaffene Output hier noch nicht weiter definiert wurde, möchte ich den Output an etwas binden, dass für die eigenen Projekten wirklich was bedeutet. Ich kann z.B. eine Stunde lang hundert Emojis zeichnen. Das wäre in einer bestimmten Form produktiv, aber nicht im Hinblick auf meine Projekte.

Deswegen sollten wir den Output projektbezogen betrachten.

Eine Produktivitätssteigerung ist somit ein Vorgang, durch den wir es schaffen in der gleichen eingesetzten Arbeitszeit einen größeren Beitrag für unser Projekt zu leisten.

Effizienz vs. Effektivität: Was ist der Unterschied?

Wenn es um Produktivitätssteigerung geht, fallen meist die Begriffe Effizienz und Effektivität. Viele Menschen denken, dass es sich bei den beiden Begriffen um ein und das selbe handelt, aber das ist falsch!

Effektiv arbeiten

Effektivität beschreibt den Grad der Zielerreichung. Als Formel ausgedrückt:

Effektivität = Ergebnis / Ziel

Effizient arbeiten

Effizienz hingegen ist ein Maß für die Wirtschaftlichkeit. Also eine Kosten-Nutzen-Relation:

Effizienz = Ergebnis / Aufwand

Ein kleines Beispiel:

Zwei Männer wollen an einem Sommerabend ein Lagerfeuer machen. Der eine benutzt ein Feuerzeug und kann relativ schnell ein Feuer entzünden. Der andere wählt den Weg über einen Feuerstein. Nach einer Stunde schafft auch er es ein Feuer zu entzünden.

Effektiv waren beide Methoden, denn beide haben mit ihrem Ergebnis das gewollte Ziel erreicht. Jedoch war die Person mit dem Feuerzeug wesentlich effizienter, denn sein Ergebnis hat er mit wesentlich weniger (zeitlichen) Aufwand erreicht als der Andere.

Eine etwas andere und für uns noch passendere Definition der beiden Begriffe geht auf den amerikanischen Ökonom Peter Drucker zurück.

Er definiert den Unterschied der Wirksamkeit (Effektivität) und Effizienz wie folgt:

Effektivität bedeutet „Die richtigen Dinge tun“.

Effizienz bedeutet „Die Dinge richtig tun“.

Ein riesiger Unterschied. In unserem Beispiel tun beide Männer die richtigen Dinge: Ein Feuer machen. Aber sie tun die Dinge nicht im gleichen Maße richtig.

Was bedeutet das jetzt bezogen auf unsere Arbeit an unseren Projekten?

Viele Leute arbeiten zwar Woche für Woche an ihren Projekten (oder glauben es zumindest), aber sind dabei nicht produktiv. Warum?

Weil sie oft nicht effizient arbeiten und noch schlimmer: Sie arbeiten oft auch nicht effektiv.

Effektiv in dem Sinn, dass sie an den komplett falschen Aufgaben arbeiten. So scheinen diese Personen beschäftigt zu sein, weil sie ja am PC oder Laptop sitzen und „arbeiten“. Aber sie merken gar nicht, wie viel Zeit sie dabei auf Facebook und Co vertrödeln.

Der größte Fehler ist somit, nicht effektiv zu arbeiten. Sprich: Gar nicht an seinen Zielen zu arbeiten.

Beschäftigt sein heißt nicht Produktiv zu sein.

Der zweite Fehler bezieht sich dann auf die Effizienz, also die Dinge richtig tun. Anstatt z.B. für den eigenen Blog erstmal Content, Content, Content zu kloppen, verlieren sich die Meisten in designtechnische Einzelheiten. Dies kommt dem Ziel, einen oft gelesenen Blog zu erstellen, überhaupt nicht näher und ist somit nicht effizient.

Mache deshalb unbedingt die richtigen Dinge und hinterfrage Dein Vorgehen.

Arbeite an Deinem Projekt und lass Dich nicht von anderen Dingen ablenken. Und dann mach es richtig. Such Dir die Aufgaben heraus, die Dich näher an dein Ziel bringen. Die eine große Wirkung besitzen. Verliere Dich nicht in Kleinigkeiten, die einem meist zwar viel mehr Spaß machen (und deswegen wir auch allzu gerne in diesen Tätigkeiten verharren), uns unseren Zielen aber nicht wirklich näher bringen.

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