Der Lifestylepreneur ist eng mit dem Thema Lifestyle Design verbunden. Beim Lifestyledesign geht es darum, selbstbestimmt zu leben und sein Leben entsprechend seiner Ziele zu gestalten. Dazu gehört auch, sich darüber klar zu werden, was man wirklich im Leben braucht. Das wichtigste Ziel eines Lifestylepreneurs ist es deshalb nicht, viel Geld zu verdienen. Es geht auch nicht darum mit einer Idee eine Branche komplett auf den Kopf zu stellen und den „Markt zu disrupten“, wie es für viele Entrepreneure eine wichtige Motivationsquelle ist.


 

Spontan morgens im Café sitzen und entspannt Frühstücken, dafür später mit der Arbeit beginnen? Freunde in einem anderen Ort besuchen und von dort arbeiten? Reisen können, ohne das erst mit der Arbeit abstimmen zu müssen? Neben dem Haupteinkommen andere Projekte verfolgen, die nicht profitorientiert sind? Das sind Dinge, die sich viele Lifestylepreneure wünschen.

Geprägt wurde der Begriff Lifestyle Design durch Tim Ferris und seinem bekannten Buch „Die 4-Stunden Woche“.
Ein Sonderfall des Lifestylepreneurs ist der Digitale Nomade, der bei uns als eigener Unternehmertyp abgehandelt wird.

Die Menschen träumen eigentlich nicht davon eine Million Euro auf dem Konto zu haben. Sie träumen vielmehr von einem völlig freien Leben, das dieses Geld Ihnen ermöglichen soll. Die Frage ist also. Wie kann man frei und unabhängig sein, ohne eine Million zu haben?

Tim Ferris

Der Weg zum Lifestylepreneur

Frei und selbstbestimmt leben, nicht nach dem großen Geld streben. Das hört sich toll an. Sei Dir jedoch bewusst, dass es nicht von heute auf morgen klappt. In manchen Artikeln werden Erwartungen geschürt, dass man ohne viel Aufwand seinen „Lifestyle designen“ kann wie einen Schalter umzulegen. Das gelingt nur in seltenen Fällen, meist ist es ein Weg, den man Schritt für Schritt geht.

Keine Sorge, das bedeutet nicht, dass es sich nicht lohnt. Man sollte sich jedoch drauf einstellen, dass so eine Übergangsphase länger andauern kann. Das ist auch gar nicht schlimm, denn beim Übergang zum neuen Lifestyle wird man sein Leben in vielen kleinen Schritten verbessern können und eine Menge lernen.

Einige Ideen, wie Du den Weg zum Lifestylepreneur beschreiten kannst:

  • Wie jeder Unternehmer, muss der Lifestylepreneur sich gerade am Anfang selbst motivieren können. Das vor allem dann, wenn der Übergang in die selbstbestimmte Existenz eben doch nicht von heute auf morgen klappt.
  • Raus aus dem Hamsterrad ohne Risiko! Der bei uns vorgestellte Unternehmertyp des Sidepreneurs ist die leichteste Möglichkeit, dem persönlichen Traum näher zu kommen. Der Einstieg als Sidepreneur verlangt Motivation und Selbstdisziplin, aber nach und nach erhält man ein Zusatzeinkommen, das einem eine freiere Lebensgestaltung ermöglicht und den Weg zur vollen Selbstständigkeit ebnet.
  • Start als Freelancer. Das ist ein häufiges Modell, um seinen Lebensstil im ersten Schritt zu ändern. Als Freelancer nimmst du Projekte von Auftraggebern auf Zeit an und wirst auf Stundenbasis bezahlt. Bei Programmierern, Designern, Textern, Übersetzern, Trainern, Coaches, aber hin und wieder auch in Branchen wie Finanzen anzutreffen. Als Freelancer kannst Du Dir bereits eine längere Auszeit erarbeiten oder manchmal auch komplett von zu Hause aus arbeiten. Dennoch bist du in einem Abhängigkeitsverhältnis. Deshalb ist de freiberufliche Tätigkeit nur ein erster Schritt.
  • Auszeit vom Job und Durchstarten. Falls Du in der angenehmen Situation bist, dass Dein Arbeitgeber ein Sabbatical anbietet oder du genug verdienst, um für eine Auszeit zu sparen, ist das ein gangbarer Weg. Während Deiner Auszeit gibst du Vollgas mit Deinem neuen Business und kannst nebenbei Reisen oder andere spannende Dinge tun.

Was ist passives Einkommen?

Angehende Lifestylepreneure träumen häufig vom passiven Einkommen. Passives Einkommen ist ein fortlaufender Geldeingang, der mit minimalem Aufwand generiert wird. Es klingt zu schön, um wahr zu sein, und Du solltest Dich davon nicht blenden lassen. Der Aufbau einer passiven Einkommensquelle verlangt erst einmal Arbeit. Je nach Projekt lässt sich eine passive Einkommensquelle auch nebenberuflich realisieren, wenn Du Deine Zeit und Energie investierst.

Es gibt tatsächlich die Möglichkeit, passives Einkommen zu generieren. Doch beachte dabei:

  • Bis eine Einkommensquelle passiv wird, muss Arbeit und Energie reingesteckt werden. Da es dabei normalerweise um Webseiten geht, auf denen Affiliate Partner eingebunden und / oder digitale Produkte verkauft werden, müssen diese natürlich erst einmal aufgebaut und vermarktet werden.
  • Passives Einkommen ist nie komplett passiv. Wenn das Projekt einmal Geld abwirft, muss man am Ball bleiben. Das brauchen nur wenige Stunden pro Woche oder Monat sein, evtl. kombiniert mit Outsourcing zum Schaffen neuer Inhalte. Komplett aus dem Fokus verlieren darf man seine Projekte aber nicht und man sollte auch immer wieder neue Ideen umsetzen oder bestehende Projekte erweitern, damit die Einkommensquellen nicht irgendwann zum Erliegen kommen.

Ideen für passives Einkommen

Was sind digitale Geschäftsmodelle, in denen sich Lifestylepreneure tummeln? Im Folgenden einige Ideen für passives Einkommen.

Das größte Abenteuer, das Du unternehmen kannst, ist das Leben Deiner Träume zu leben.

Oprah Winfrey

  • Affiliate Marketing. Du bindest Links und Werbemittel als Publisher auf Deinen Webseiten und in sozialen Medien ein: Weiterleitung von Nutzern auf Anbieterseiten wie Amazon oder einzelne Online Shops. Bekannte Partnerprogramme bieten Amazon, Affilinet, Zanox, Adcell und viele mehr.
  • Google AdSense. AdSense kann jeder auf seiner Webseite oder seinem Blog einbinden. Google spielt automatisch Anzeigen aus, passend zum Inhalt der Webseite und zum Such- und Surfverhaltens des Nutzers.
  • Stockfotos und –videos. Als Fotograf kannst Du Deine Fotos auf Webseiten wie Fotolia, Shutterstock oder iStockphoto veröffentlichen und verdienst bei jedem Kauf eines Deiner Bilder mit.
  • Digitale Produkte. Hierzu gehört alles Mögliche, von kostenpflichtigen E-Books, Erklärvideos bis zu spannenden Softwareprodukten.
  • E-Commerce. Per FBA (Fullfilment by Amazon) oder Dropshipping (Direktversand vom Hersteller an den Kunden) braucht man kein eigenes Lager mehr. Hat man es geschafft, sich einmal mit einem Produkt zu etablieren, muss man sich „nur“ noch um die Inhaltspflege kümmern sowie den Lieferanten und den Wettbewerb überwachen
Die Welt der Lifestylepreneure
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