Frühaufsteher werden war für lange Zeit nie ein großes Ziel von mir. Ganz im Gegenteil. Ich war ein richtiger Morgenmuffel und Langschläfer. Früh aufstehen zu können war komplett gegen mein Naturell. Doch umso länger ich mich mit Themen wie Selbstbestimmung und Selbstoptimierung beschäftigt habe desto mehr habe ich den Sinn vom frühen Aufstehen verstanden und erfolgreich in meinen Alltag integriert.

Wie Du es auch schaffen wirst zum Frühaufsteher zu werden erzähle ich Dir in diesem Artikel.


 

Warum überhaupt Frühaufsteher werden?

Du bist hier, weil Du anscheinend früh aufstehen möchtest. Was ist Dein Grund dafür? Auf dem Weg in ein selbstoptimiertes und selbstbestimmtes Leben bringt das frühe Aufstehen viele Vorteile.

Bei vielen erfolgreichen Menschen hat sich gezeigt, dass sie bezüglich der Zeit des Aufstehens komplett gleich ticken. Fast keiner der Top Manager und Self Made Millionäre da draußen ist ein Langschläfer.

Fast alle sind spätestens um 6 Uhr aus den Federn. Viele sogar um 5 Uhr. Aus Amerika hat in diesem Rahmen der Begriff des 5 AM Clubs die Runde gemacht. Ein Synoym für alle Personen, die morgens um 5 Uhr aufstehen und hart für ihre Ziele und Träume arbeiten.

Doch was macht das frühe Aufstehen denn jetzt so erfolgreich?

1. Selbstdisziplin

Du hast Ziele und Träume, aber für diese musst Du auch viel und lange arbeiten? Dafür brauchst Du eine Menge Selbstdisziplin.

Selbstdisziplin neben Deiner Arbeit für Dein eigenes Business zu arbeiten oder Selbstdisziplin, um regelmäßig Sport zu machen.

Doch wie willst Du das neben deiner normalen Arbeit schaffen? Du hast die Möglichkeit es vor oder nach der Arbeit zu erledigen.

Doch Abends sind die Akkus meistens leer. Neben dem normalen Energielevel ist auch die Selbstdisziplin sehr angeknackst. Denn Selbstdisziplin bleibt nicht den ganzen Tag auf dem gleichen Niveau, sondern nimmt auch im Laufe des Tages ab.

Morgens ist die Selbstdisziplin somit am größten. Dein Energielevel sind voll und Du kannst produktiv an deinen Zielen arbeiten.

2. Klarheit & Fokus

Im Laufe des Tages wird Dein Gehirn und Körper von tausenden Entscheidungen und Nachrichten bombardiert. Das klaut Dir sukzessive Klarheit und Fokus für Deine eigenen Ziele und Aufgaben.

Morgens nach dem Aufstehen bist Du noch komplett klar im Kopf. Es gibt keine Telefoncalls und keine E-Mails auf die Du reagieren musst. Deine Kinder und Dein Partner schlafen wahrscheinlich noch. Es gibt nur Dich und deinen Fokus auf Deine Ziele. Nutze diese Power!

3. Zeit für Dich

Wie bereits im letzten Punkt genannt, bist Du durch das frühe Aufstehen komplett mit Dir alleine. Ist das nicht was schönes? Konzentriere Dich ganz auf Dich und nutze die Zeit um Dir selbst was Gutes zu tun.

Doch jetzt Butter bei die Fische. Ich weiß ja, dass frühes Aufstehen für mich und meine Zielerreichung gut ist. Doch wie kann ich das denn schaffen? Hier sind meine Tipps für Dich!

7 Tipps, um morgens früher aufzustehen

1. Optimiere Deine Schlafqualität

Warum Du morgens nicht früh raus kommst liegt meistens an einer schlechten Schlafqualität.

Wahrscheinlich bist Du einfach zu lange wach und benutzt bis spät am Abend elektrische Geräte mit hellen Bildschirmen, die Dich nicht müde werden lassen. Vielleicht ist auch die Schlafumgebung nicht optimal. Zu laut, zu hell, zu warm, zu kalt oder zu chaotisch? Alles Faktoren, die einen guten Schlaf von hoher Qualität hindern.

Versuche all diese Faktoren zu optimieren, um Deinen Schlaf zu verbessern. So kommst Du morgens perfekt ausgeschlafen ohne Probleme aus den Federn.

2. Stehe jeden Tag zur gleichen Zeit auf

Um Dich auf eine neue frühere Aufstehzeit zu trainieren, ist es wichtig jeden Tag um diese Uhrzeit aufzustehen. Auch am Wochenende! Denn wenn Du eine Gewohnheit ändern möchtest ist es wichtig den Körper über eine lange Zeit dauerhaft darauf zu trainieren.

Es macht es Dir viel viel schwerer, wenn Du versuchst unter der Woche diese neue Uhrzeit zu implementieren, aber am Wochenende liegst Du bis 12 Uhr im Bett. Aber da Du ja Dein Leben designen und Deine Ziele erreichen willst passiert das bei Dir sowieso selten oder? 😉

3. Gehe schlafen, wenn Du müde bist

Wenn Du genau so lange schläfst wie es für deinen Körper richtig ist, dann kommst Du morgens spielend leicht aus dem Bett. Doch was ist die optimale Schlafzeit? Diese ist individuell unterschiedlich und liegt in der Regel zwischen 7 und 9 Stunden.

Mach den Check. Stehe jeden Tag früh auf (z.B. um 6 Uhr) und gehe abends schlafen, wenn Du müde bist. Egal wie spät es gerade ist. Aber zieh es dann auch durch und versuch nicht noch irgendwelche Filme oder Serien weiter zu gucken.

Nach einigen Tagen wird sich abends eine konstante Schlafenszeit einstellen und morgens wirst Du immer einfacher und super ausgeschlafen aus den Federn hüpfen.

4. Benutze einen angenehmen Weckton (wenn Du überhaupt noch einen brauchst)

Was mir wirklich geholfen hat morgens mit Spass aus dem Bett aufzustehen ist ein angenehmer Weckton. Es gibt nichts demotivierenderes als so ein krasser Sirenenklingelton, der Dich aus dem Tiefschlaf prügelt.

Benutze sanfte Klingeltöne wie z.B. ein Meeresrauschen oder meditative Entspannungsmusik. Am besten so eingestellt, dass die Musik von ganz leise auf eine angenehme Lautstärke langsam hochfährt.

So wirst Du sanft geweckt und Du fühlst Dich direkt glücklich und entspannt.

5. Implementiere eine Morgenroutine

Eine Morgenroutine hat mir sehr geholfen, den Morgen richtig zu genießen. Durch das frühe Aufstehen hast Du Zeit für Dich. Wie wärs mit Meditation oder Yoga? Meditieren hat mich viel entspannter und ausgeglichener gemacht. Ich liebe es mittlerweile und so freue ich mich richtig auf meine morgentliche Zeit nur für mich.

6. Trinke nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser

Über Nacht verliert der menschliche Körper ein bis anderthalb Liter Flüssigkeit. Der Körper ist somit morgens ziemlich dehydriert. Diesen Zustand verwechselt man oft mit Müdigkeit. Teste es aus und trinke jeden Morgen nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser.

Du wirst bereits beim Trinken merken wie wach Du auf einmal wirst.

7. Nimm eine eiskalte Dusche

Eine Sache, die ich nicht mehr missen möchte. Eine eiskalte Dusche! Du denkst Dir vielleicht gerade „Spinnt der ?!“, aber ich kann Dir sagen es gibt nichts geileres, um morgens richtig in Fahrt zu kommen.

Sollte es doch noch Tage geben, wo ich bis zum Duschen nicht schon wach bin, dann holt die kalte Dusche alles aus mir raus. Es ist jeden Morgen wieder eine Überwindung, aber es ist so krass wie viele positive Glücksgefühle bei einer kalten Dusche ausgeschüttet werden.

Teste es aus. Du wirst begeistert sein!

Nun kennst Du meine besten Tipps. Ich wette mit Dir damit wirst Du keine Probleme haben ein echter Frühaufsteher zu werden.

 

1 KOMMENTAR

  1. ich bin ja auch so ein richtiger Morgenmuffel. Früher hab ich auch immer mindestens dreimal die Snooze-Taste gedrückt. Aber dadurch wird das Aufwachen ja nicht angenehmer…

    Ich habe für mich einen guten Weg gefunden, indem ich mehrere Sachen kombiniere. Früh genug ins Bett gehen gehört allerdings auch dazu. 😉

    Jeder Mensch hat ja sein indivuelles Schlafbedürfnis. Bei mir sind es gut 7:30 h Schlaf die ich einfach brauche. Wenn ich um halb acht aufstehen will, sehe ich also zu, dass ich so um 23:30 ins Bett gehe, damit ich dann auch gegen 0:00 Uhr schlafe.

    Die Jalousien sind bei mir auch leicht geöffnet, so dass ich mitbekomme, wenn der Tag beginnt. Im Winter funktioniert das leider nicht so gut. Freunde von mir nutzen eine dieser Sonnenaufgangs-Simulations-Lampen und haben damit gute Erfahrungen gemacht.

    Und hier kommt der Pro-Tipp: Ich stelle mir in der Regel keinen Wecker.

    Dadruch, dass ich meistens früh genug ins Bett gehe, wache ich ganz natürlich so um 7:30 Uhr auf. Das ist früh genug für Termine ab 9 Uhr. Und frühere Termine versuche ich möglichst zu vermeiden. 😉 Wenn es nicht anders geht, stelle ich mir zur Sicherheit einen Wecker.

    Der Vorteil: Dadurch, dass ich nicht durch einen fiesen Wecker aus einer Tiefschlafphase gerissen werde, sondern einfach aufwache, wenn ich fertig mit dem schlafen bin, entfällt die Snooze-Tasten-Tortur und das Aufwachen verliert seinen Schrecken.

    Ah, einen weiteren Pro-Tipp hab ich noch, der zu Deinem Tipp 2 passt: eine programmierbare Kaffeemaschine! Ein wohliger Kaffeeduft ist auch ein prima Wachmacher. Wenn der um Punkt 7:30 beginnt durch die Wohnung zu wandern… hach…

     

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