Letzte Woche habe ich bereits darüber geschrieben, wie man durch effektives und effizientes Arbeiten seine Produktivität steigern kann. Dabei stand die Definition von Effektivität und Effizienz im Vordergrund und das viele Leute nicht produktiv sind, da sie an den falschen Aufgaben arbeiten.

Heute geht es darum, wie Du diese passenden Aufgaben mit dem richtigen Fokus und der richtigen Konzentration wesentlich besser und schneller erledigen kannst. Denn oft tun wir uns in der heutigen Zeit immens schwer damit, in einer Aufgabe richtig abzutauchen, alles auszublenden und für eine gewisse Zeit richtig fokussiert und konzentriert zu arbeiten.


 

Jeder kennt das Gefühl, komplett konzentriert und fokussiert zu arbeiten. Dieser flowartige Zustand, bei dem man komplett in der Aufgabe versinkt und zu 100% bei der Sache ist. Leider können wir diesen Zustand nicht immer, wahrscheinlich sogar fast nie, erreichen.

Fokussiertes und konzentriertes Arbeiten fällt uns verdammt schwer. Das liegt an mehreren Dingen. So gibt es oft viel zu viele Ablenkungsquellen und oft reizt uns die zu erledigende Aufgabe auch so wenig, dass wir jeder Ablenkung freiwillig die Türe öffnen.

Wir können jedoch die Ausgangssituation so optimieren, dass es uns viel einfacher und öfter gelingt fokussiert und konzentriert zu arbeiten. Hierfür muss man sich im ersten Step einfach mal genau überlegen, wieso wir es nicht schaffen fokussiert an einer Aufgabe zu arbeiten:

  1. Du hast keinen Spaß an der anstehenden Aufgabe
  2. Du wirst ständig abgelenkt
  3. Du fühlst Dich zu müde oder schlapp
  4. Du bist innerlich mit Deinen Gedanken ganz wo anders

Diese vier Punkte sind zum Großteil dafür verantwortlich, dass wir es nicht schaffen fokussiert und produktiv zu arbeiten.

1. Finde Dein Warum für diese Aufgabe

Am schwersten fällt es uns zu fokussieren und komplett in einer Aufgabe aufzugehen, wenn die Aufgabe an sich uns keinen Spaß macht. Davon hat man leider ziemlich viele.

Und das nicht nur als Angestellter. Auch wenn Du mit eigenen Projekten Geld verdienen willst, wird es immer Aufgaben geben, die erledigt werden müssen, aber keinen Spaß machen. Das wird sich niemals ändern.

Die Kunst ist es, in diesen Aufgaben einen Sinn zu finden und sich für diese nervenden und unangenehmen Aufgaben zu motivieren. Wenn diese innere Ablehnung der Aufgabe gegenüber gelöst ist, dann fällt es Dir viel einfacher, Dich auf diese Aufgabe einzulassen und völlig fokussiert an dieser Aufgabe zu arbeiten.

Finde das Warum. Warum musst Du diese Aufgabe erledigen. Wenn Du für eine Aufgabe in deinem Projekt kein Warum findest, dann solltest Du nochmal überprüfen, ob Du gerade überhaupt effektiv und effizient an den richtigen Aufgaben arbeitest.

Denn für jede Aufgabe in Deinem Projekt solltest Du einen Grund finden, warum es wichtig ist, diese Aufgabe zu erledigen. Du hast somit wieder den Zusammenhang der Aufgabe zum Endziel und kannst Dich dadurch viel stärker für diese Aufgabe motivieren.

2. Kenne Deine Leistungskurve

So gerne wir es auch können möchten. Wir können nicht 24 Stunden am Tag produktiv sein. Jeder hat über den Tag verteilt seine Leistungshöhepunkte. Ich bin ja seit längerer Zeit Freund davon, sehr früh am Morgen an seinen Projekten zu arbeiten, da man noch einen komplett aufgeladenen Energieakku besitzt.

Wenn das für Dich aber nichts ist und Du nach 22 Uhr nochmal richtig produktiv arbeiten kannst, dann ist das die perfekte Zeit zu arbeiten. Wichtig ist, dass Du erkennst, wann am Tag Du wirklich ein hohes Energielevel besitzt und in diese Phasen Deine Dein Projekt vorantreibst.

3. Innerlich zur Ruhe kommen

Kennst Du dieses aufgewühlte innere Gefühl, was einem ablenkt an einer Aufgabe zu arbeiten? Du hast tausend Gedanken gleichzeitig im Kopf: Vom nächsten Urlaub. Was gibts heute Abend zu essen? Wochenendplanung, ….

Eine kurze Meditationseinheit, bevor Du mit der Arbeit beginnen möchtest, bewirkt Wunder und macht den Kopf leer. So kannst Du ohne Ablenkung im Kopf Dich hundertprozentig auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren.

4. In Zeiteinheiten arbeiten

Wie bereits gesagt, keiner kann durchgängig produktiv sein. Deswegen ist es sehr wichtig in Zeiteinheiten zu arbeiten, die sich abwechseln mit kürzeren und längeren Pausen.

Als größeren Zeitblock eignen sich sehr gut 1,5 oder 2 Stunden. Nach der bekannten Pomodoro Technik kannst Du diesen Block noch unterteilen in drei bzw. vier kleinere Arbeitssesions a 25 Minuten gefolgt von 5 Minuten Pause.

Nach diesem großen Zeitblock machst Du eine längere Pause. In den Pausen ist es wichtig aufzustehen und den eigentlichen Arbeitsplatz zu verlassen. Vertrete Dir die Beine und gehe ein paar Schritte.

Durch die kurzen Arbeitssessions der Pomodoro Methode, fällt es Dir viel einfacher, Dich für diese 25 Minuten komplett zu fokussieren, da dein Gehirn schon vorher sehr gut überblicken kann, dass der Arbeitsblock sehr überschaubar ist.

5. Ablenkungen eliminieren

Konzentration und Fokus bedeutet, dass Du zu 100% bei der Sache bist. Deswegen ist es wichtig jede Ablenkung zu eliminieren.

Keine Emails checken. Kein Telefon. Kein surfen.

Denn das reißt Dich jedes mal aus der eigentlichen Aufgabe heraus und der Fokus ist verloren.

6. Richtige Arbeitsumgebung

Ausgehend von Punkt 3 und 5 baut auch dieser Punkt darauf auf, zum einen innerlich zur Ruhe zu kommen und zum anderen Ablenkungen zu eliminieren. Denn ein Arbeitsumfeld, in dem Du Dich wohl fühlst, aber auf der anderen Seite wenig Ablenkung bietet, fördert ungemein Dein Fokuspotential.

7. Kein Multi-Tasking

Bist Du auch jemand, dem es sehr schwer fällt sich nur einer Aufgabe zu widmen? Am liebsten bearbeitest Du drei Aufgaben gleichzeitig und springst alle paar Minuten zwischen den Aufgaben hin und her?

Ich kenne dieses Verhalten und es fällt mir oft verdammt schwer das zu unterbinden. Denn produktiv ist das nicht. Es ist nahezu unmöglich, auf diese Weise konzentriert an einer Aufgabe zu arbeiten.

Widme Dich deswegen immer nur einer Aufgabe und dieser zu 100%.

Fokussiert und konzentriert zu arbeiten ist gar nicht so einfach. Aber das Gefühl des konzentrierten Arbeitens fühlt sich super an. Das ist auch das Schöne am konzentrierten Arbeiten. Man kann den Zustand bereits während der Arbeit richtig wahr nehmen und es ist sehr erfüllend, wenn man es schafft, in diesem Zustand eine Aufgabe schnell und erfolgreich zu erledigen.

Deswegen hoffe ich, dass Dir meine Tipps dabei helfen, die Selbstwahrnehmung bzgl. fokussiertem und konzentriertem Arbeiten zu schärfen und Aufgaben mit mehr Konzentration schneller und erfolgreicher zu erledigen.

Mindset & Business: 7 Schritte zur persönlichen Unabhängigkeit
Du willst endlich Dein Ding machen?
In unserem GRATIS EBOOK zeigen wir Dir wie Du Dein Unternehmer Mindset entwickelst und erste Schritte zum eigenen Unternehmen gehst.

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT