Das Bullet Journal ist ein Notizbuch, welches die Funktionen eines normalen Notizbuches mit denen eines Kalenders, Tagebuchs, ToDo-Listen, Zielplaner und Gewohnheits-Trackern kombiniert. Im Endeffekt sind dem Bullet Journal keine Grenzen gesetzt und Du kannst alle Deine Erinnerungen (Vergangenheit), aktuelle Termine und ToDos (Gegenwart) sowie Deine ganzen Ziele und Planungen (Zukunft) perfekt in einem Organisationssystem zusammenfassen.

Wie genau ein Bullet Journal aussehen kann und warum Du durch tägliches Journaling Deinen Zielen wesentlich näher kommst, erfährst Du hier!


 

Viele erfolgreiche Menschen nehmen sich morgens und/oder abends ein paar Minuten Zeit, um den aktuellen Tag in einem Journal zu planen bzw. zu reviewen. Was sind meine größten ToDos heute? Welche Termine habe ich? Was habe ich erlebt? Was habe ich unternommen? Was habe ich gelernt? Welche Fehler habe ich heute gemacht und was kann ich daraus lernen? Wofür bin ich dankbar?

Namen für so eine Art Tagebuch gibt es viele, wie z.B. Motivation Journal oder Gratitude Journal (Dankbarkeitstagebuch, da es unter anderem die persönliche Achtsamkeit und Dankbarkeit verbessern soll).

Erfolgreiche Personen nutzen also täglich die Möglichkeit, sich mit dem am Tag Gemachten auseinander zu setzen. Warum?

Wir haben schon oft darüber berichtet wie wichtig es ist, seine Ziele zu formulieren, visualisieren und seine Projekte zu planen. Tagesaktuelle ToDo Listen helfen einem, täglich an seinen Zielen zu arbeiten. Die visualisierten Ziele erinnern Dich täglich daran, was Du im Leben erreichen willst.

Das Journal ist nur ein logischer nächster Step schriftlich festzuhalten, wie Du Dich täglich entwickelst und rückwirkend macht es außerdem sehr viel Spaß die eigene Entwicklung im Rahmen eines solchen Tagebuchs nachzuvollziehen.

Doch was genau ist ein Bullet Journal?

Erfinder des Bullet Journals ist der amerikanische Designer Ryder Carroll. Über viele Jahre hat er versucht ein individuelles Organisationssystem zu entwerfen. Das Ergebnis war das Bullet Journal, welches derzeit sich weltweit zu einem richtigen Hype im Journaling-Bereich entwickelt.

Auf Instagram und Pinterest findest Du mittlerweile tausende Ideen und Designs wie Leute ihr Bullet Journal gestalten.

Ein von @bulletby_r gepostetes Foto am

Das passiert, da sich die Bullet Journals bei vielen kreativen Menschen zu richtigen Kunstwerken entwickeln.

Doch wir beginnen mal von vorne. Beim Bullet Journalling entwickelst Du Dir Dein ganz individuelles Notizbuch, Tagebuch und Kalender welchen Du auf Jahres-, Monats-, Wochen- und Tagesbasis erstellen und pflegen kannst.

Dabei sind Dir und Deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Bis auf ein paar Grundregeln, die die Übersichtlichkeit garantieren, kannst Du nämlich alles nach deinen Vorstellungen umsetzen.

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Die ersten Seiten eines Bullet Journals

In der Regel beginnst Du das Notizbuch mit den sogenannten Index-Seiten. Diese Seiten sind das Inhaltsverzeichnis deines Bullet Journals. Hier trägst Du immer wieder die später neu erscheinenden Inhalte auf und auf welchen Seiten Du diese findest.

Eine Doppelseite sollte dabei vom Platz her genügen.

Gefolgt wird das sogenannte Future Log in dem Du eine Art Kalender aufzeichnest, wo jeder Monat aufgelistet ist und in dem Du zukünftige Daten, Aufgaben und Termine eintragen kannst, die Du bereits jetzt schon weißt. Später, wenn der konkrete Monat wirklich da, kannst Du diese in den dann aktuellen Monatsplan übertragen.

So kannst Du Dir bereits jetzt schon alle Aufgaben notieren, die Du in Zukunft angehen möchtest ohne bereits die zukünftigen Monate im Journal anlegen zu müssen.

Gestalte Dein Bullet Journal nach deinen Wünschen

Auf den Index und das Future Log folgen Jahres-, Monats-, Wochen und Tagesseiten. Davor und dazwischen ist immer Platz für komplett von diesem System losgelöste Seiten wie Seiten zu einem bestimmten Projekt, Urlaub, Rezeptideen oder sonstiges.

Mein Bullet Journal habe ich nun wie folgt gegliedert:

Nach dem Index habe ich einen Kalender inkl. Feiertagen aufgezeichnet. So habe ich immer das komplette Jahr auf einen Blick.

Darauf folgen weitere Jahresseiten wie z.B. die wichtige „Goals 2017“ Seite. Hier notiere ich mir alle meine Ziele, die ich 2017 in den unterschiedlichen Bereichen wie z.B. Business, Finanzen, Fitness oder Weiterbildung habe.

Darauf gefolgt bekommen einige Ziele nochmal eine komplett eigene Seite, auf der ich den Fortschritt über das Jahr hinweg dokumentiere. Dieser visualisierte Fortschritt motiviert weiter an dem Ziel zu arbeiten.

Sehr beliebte Beispiele dafür sind z.B. der Gewichtstracker zum Abnehmen …

… oder die Books to Read Übersicht, mit allen Büchern, die man gerne in diesem Jahr lesen möchte.

Monats-, Wochen- und Tagesplanung

Nach den Jahresseiten, die man das ganze Jahr über aktualisiert und up to date hält, folgen die Monats-, Wochen- und bei Bedarf auch einzelne Tagesseiten.

Die Monatsübersicht kann z.B. aus einem Monatskalender, den Monatszielen und wichtigsten ToDos bestehen.

Beliebt auf Monatsbasis ist auch der Habbit-Tracker. Hier kann man alle seine Gewohnheiten auflisten, die man gerne regelmäßig durchführen möchte. Jeden Tag, an dem man es schafft der Gewohnheit nachzugehen, darf man das passende Kästchen ausfüllen.

Diese Gamification hilft wieder der Selbstmotivation. Wenn man schon 10 Kästchen am Stück ausgefüllt hat, dann will man auch die restlichen 20 Kästchen im Monat ausfüllen. Dieses Prinzip kennen wir ja bereits vom Seinfeld Kalender.

Die Monatsübersicht erstellt man am ersten Tag des neuen Monats. Darauf folgt die Seite der ersten Woche des jeweiligen Monats. Darauf folgen entweder die einzelnen Tagesseiten oder die nächste Wochenseite, falls Du keine separaten Tagesseiten mehr benötigst.

Mir reichen die Wochenseiten, auf der jeder Tag der Woche eine Spalte besitzt um dort Termine, Ziele, Aufgaben und weitere Daten deiner Wahl zu notieren, wie z.B. Essensplan. Oder eine Grateful-Passage, in der Du jeden Tag eine Sache notieren kannst, für die Du an diesem Tag dankbar warst.

Am Ende des Monats angekommen kannst Du nun den nächsten Monat mit der Monatsübersicht beginnen oder auch Zwischenseiten integrieren wie z.B. Urlaubsseiten oder weitere Projektseiten, die Du am Anfang des Jahres noch nicht kommen gesehen hast.

Durch den Index bleibt alles übersichtlich und Du kannst immer schnell an passende Stellen in Deinem Bullet Journal springen. Die Jahresseiten helfen dabei deine großen Jahresziele zu visualisieren und den direkten Fortschritt im Blick zu haben.

Monats- und Wochenseiten helfen Dir dabei täglich den nächsten Tag mit wichtigen ToDos vorzuplanen und danach abzuarbeiten. Gewohnheiten lassen sich perfekt durch Habbit-Tracker ändern.

Im Endeffekt ist das Bullet Journal das All in One Organisationssystem in analoger Form. Natürlich kannst Du dein Bullet Journal auch digital pflegen, aber ich finde gerade die schriftliche Form viel besser, weil man viel öfter in ein Notizbuch reinguckt (z.B. abends nochmal für ein paar Minuten im Bett) als in eine digitale Datei am PC.

Mich hat das Bullet Journal Fieber voll gepackt und das Visualisieren von Zielen und tägliche Tracken der eigenen Fortschritte, hilft ungemein, die eigenen Ziele zu erreichen.

Was hältst Du vom Bullet Journal? Zeitverschwendung oder produktivitätssteigernd? Betreibst Du selbst eine Art Bullet Journal? Wenn ja, was hast Du alles dort integriert?

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