Dass guter und gesunder Schlaf die Basis für einen produktiven und erfolgreichen Tag ist, sollte jedem klar sein. Doch vor allem viele Leute, die stressige Tage haben und viele unterschiedlichen Dinge über den Tag erledigen, haben Probleme abends schnell abzuschalten und die Nacht über durchzuschlafen.

Am nächsten Morgen fühlt man sich verkatert und es fällt einem schwer aufzustehen. Diese Morgenmüdigkeit zieht sich oftmals durch die ersten Stunden bis man zumindest die bewusst wahrnehmende Müdigkeit überwunden hat.

Das Produktivitätslevel ist aber durch die mangelnde Erholung über den ganzen Tag beschädigt.

Du hast ebenfalls Schlafprobleme und willst Deinen Schlaf optimieren, um morgens fitter und entspannter aus dem Bett zu kommen? Hier habe ich ein paar Tipps für Dich wie Du Deinen Schlaf besser und gesünder machen kannst!


 

Schlafstörungen sind bei uns in Deutschland mittlerweile eine Volkskrankheit. Fast 25% der Bevölkerung hat Probleme abends ein bzw. die Nacht über durchzuschlafen. Oft ist es der Alltagsstress, den wir abends und nachts nicht gut genug verarbeiten können.

Dass diese Schlafstörungen auf Dauer nicht gesund sein können, ist klar. Auch im Punkto Produktivität ist ein schlechter Schlaf ein riesen Produktivitätskiller. Durch die Müdigkeit über den Tag hinweg ist man viel gereizter und man kann sich bei weitem nicht so gut auf die Aufgaben des Tages konzentrieren.

Für Personen, die im Leben was erreichen und nebenbei noch Ihre Träume und Projekte verwirklichen wollen, also ein KO-Kriterium. Es wird Dir einfach die Energie fehlen, wenn Du z.B. neben Deinem Job ein eigenes Projekt umsetzen möchtest, Du aber keinen guten und gesunden Schlaf hast.

Was also tun? Wie bekommst Du Deinen Schlaf wieder auf ein Level, was Dich morgens voller Energie aus dem Bett hüpfen lässt? Ich habe ein paar Tipps gesammelt, durch die Du Deinen Schlaf wieder in die richtigen Bahnen lenken kannst.

13 Tipps für einen besseren Schlaf

1. Richtig essen

Das richtige Essen ist für eine schnelle und gesunde Einschlafphase sehr wichtig. Spätes und vor allem fettes und schwerverdauliches Essen hindert dabei in den Schlaf zu kommen. Das Essen liegt noch schwer im Magen und die Verdauung hat noch aller Hand zu tun, um danach selbst herunterfahren zu können.

Deswegen meide am Besten mindestens zwei Stunden vor dem Schlafen gehen noch große Essen und achte auf leichtere Kost, die nicht zu schwer im Magen liegt.

2. Flüssigkeiten managen

Viele Menschen können nicht durchschlafen, weil sie nachts aufwachen und auf Toilette gehen müssen. Diesen Harndrang kann man zumindest teilweise eindämmen, wenn man rechtzeitig am Tag das Trinken dosiert.

Viel Trinken ist super wichtig. Ich versuche täglich meine zwei Liter Wasser zu trinken. Davon habe ich aber 1,5 Liter bereits zum Mittagsessen getrunken. Ab Nachmittags trinke ich dann wesentlich weniger.

3. Ideale Schlafzimmertemperatur

Die richtige Schlaftemperatur hat signifikanten Einfluss auf die Schlafqualität. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die optimale Temperatur zum Schlafen bei 16 bis 18 Grad liegt.

Schläfst Du zu warm, dann wirst Du nachts schwitzen, was Deinem Schlaf stören kann. Schläfst Du zu kalt, dann wirst Du frieren und durch die Kälte ggfs. aufwachen.

4. Schreib Deine Gedanken nieder

Oft kann man nicht einschlafen, da einem die Gedanken des Tages noch im Kopf rumschwirren. Sie erscheinen einem immer und immer wieder vor dem geistigen Auge. Um diese Gedanken aus dem Kopf zu bekommen hilft es ungemein diese offenen Gedanken nieder zu schreiben.

So hat das Gehirn das Gefühl, dass dieses Thema abgeschlossen ist und die Gedanken kreisen einem nicht mehr im Kopf herum.

5. Entspanne Dich rechtzeitig vor dem Schlafen

Bis tief in die Nacht stressvoll arbeiten und direkt ins Bett springen? Das funktioniert nicht. Du musst Deinem Körper und Geist die Zeit geben abzuschalten und runter zu fahren. Entspanne Dich abends mit einem guten Buch oder Gesprächen mit Deinem Partner.

6. Keine Elektronik im Bett

Heutzutage werden die meisten Leute abends nicht rechtzeitig müde, da sie bis kurz vor Bett gehen am Laptop sitzen oder auf ihrem Smartphone rumsurfen. Das helle Licht der Monitore gaukelt dem Gehirn jedoch vor, dass es noch garnicht abends ist und lässt Dich dadurch nicht müde werden.

Deswegen lautet die Devise rechtzeitig vor zu Bett gehen alle elektronischen Geräte zu meiden und erst recht nicht mit ins Bett zu nehmen.

7. Licht meiden

Ein dunkler Raum ist für einen tiefen und gesunden Schlaf unabdingbar. Fällt bei Dir künstliches Licht z.B. durch eine Straßenlaterne ins Schlafzimmer dann solltest Du Dein Schlafzimmer ordentlich abdunkeln. Denn wie auch das Licht von Deinen Elektrogeräten stören auch Lichteinfälle außerhalb Deines Schlafzimmers Deine Einschlafphase.

8. Auch am Wochenende zur gleichen Zeit aufstehen

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Am Liebsten hat er es, wenn vieles immer gleich abläuft. Genauso ist es beim Schlafen. Wer unter der Woche um 7 Uhr aufsteht, aber am Wochenende bis 11 Uhr ausschläft, der wird sich immer unter der Woche müde fühlen. Es ist für den Körper wie ein wöchentlicher Jetlag. Die Belastung für den Körper ist enorm und Du wirst es wesentlich einfacher haben und Dich wesentlich fitter fühlen, wenn Du jeden Tag (auch am Wochenende) zur gleichen Zeit aufstehst.

9. Die Schlummertaste ist Tabu

Das betrifft zwar nicht mehr den Schlaf in der Nacht, aber wie man sich fühlt nach dem Aufstehen. Viele Leute benutzen nämlich die Schlummertaste, um noch einmal (zweimal, dreimal,…) den Wecker fünf oder zehn Minuten weiterzustellen.

Das schadet jedoch mehr dem Wachgefühl als es hilft. Denn man schläft in dieser Zeit relativ schnell wieder ein und wird jedes mal erneut aus der Tiefschlafphase gerissen. Also entweder direkt den Wecker fünfzehn Minuten weiter stellen oder direkt aufstehen. Du wirst sehen, dass Du Dich wesentlich besser fühlen wirst.

10. Kein Koffein ab Nachmittags

Viele Leute kommen abends nicht zur Ruhe, weil sie zu lange am Tag Koffein zu sich genommen haben. Dieser bewirkt natürlich genau das Gegenteil und hält den Körper wach. Deswegen solltest Du am besten ab Nachmittags gar keinen Koffein mehr zu Dir nehmen.

11. Das Bett ist nur zum Schlafen da

Viele Missbrauchen das Bett als Wohnzimmer. Es ist doch so gemütlich im Bett zu entspannen und Fernsehen zu gucken oder aus dem Bett heraus zu arbeiten. Dieses Verhalten konditioniert jedoch das Gehirn, dass es an diesen Orten genauso wach und fokussiert sein muss wie am Arbeitsplatz.

Die Verbindung Bett = Schlafen kann das Gehirn nicht mehr eindeutig herstellen und somit fällt das schnelle Einschlafen schwerer.

12. Ein heißes Bad hilft Wunder

Ein gutes Mittel um nach einem harten und stressigen Tag schnell zu entspannen und abzuschalten ist natürlich ein heißes Bad. Die Muskulatur entspannt sich und das heiße Wasser lässt die Müdigkeit nur so sprudeln. Genieße das warme Bad und gehe direkt danach ins Bett. Keine 5 Minuten und Du bist auf Wolke 7.

13. Versuche es mit Meditation

Was viele Leute im Rahmen einer Morgenroutine machen funktioniert genauso gut im Rahmen einer Abendroutine zum Runterfahren: Meditation. Ich habe Meditation lieben gelernt und es hilft mir morgens entspannt und fokussiert in den Tag zu starten. Ich habe es abends selbst noch nicht probiert, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass eine Meditation kurz vor dem zu Bettgehen wahre Wunder bewirken kann.

Hast Du Probleme beim Ein- bzw. Durchschlafen? Was genau hält Dich wach? Oder hast Du vielleicht Deine Schlaflosigkeit in den Griff bekommen? Wenn ja, was hat Dir dabei am Besten geholfen?

5 Strategien zur Selbstmotivation
Du willst etwas ändern, aber weißt nicht wie?
In unserem GRATIS EBOOK zeigen wir Dir 5 einfache Strategien, mit denen Du Dein Unternehmer Mindset entwickelst.
 

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT