In unserem heutigen Preneur Insight sprechen wir mit Hendrik Klöters, Gründer von Amrap Fitness. Vielen von Euch wird Hendrik bekannt sein als Betreiber des Youtube-Channels Unternehmerkanal. Wir sprechen mit Hendrik über seine Projekte, seinem Weg zum Unternehmertum und was seine Pläne für die Zukunft sind.


 

Hi Hendrik,

es freut mich sehr, dass Du uns heute ein paar Insights in Deine Projekte lieferst. Vielen Preneuren wirst Du vor allem durch Deinen Youtube-Kanal schon bekannt sein. Für alle anderen stell Dich doch bitte einmal kurz vor. Wer bist Du? Woher kommst Du? Und wie bist Du zum Unternehmertum gekommen?

Hallo,

vielen Dank zuerst einmal, dass ich hier bei euch sein darf. Mein Name ist Hendrik Klöters, ich bin 23 Jahre alt und komme aus einem kleinen Vorort von Kassel. Zum Unternehmertum bin ich nicht mit einem einzigen Schritt, sondern in vielen kleinen Etappen gekommen. Schon früh habe ich begonnen verschiedene kleine geschäftliche Möglichkeiten zu testen, wahrzunehmen, und mit Kombinationen daraus zu experimentieren.

Mit Amrap Fitness hast Du eine eigene Marke im Bereich Crossfit und funktionale Fitness aufgebaut. Gestartet hast Du damit bereits im Alter von gerade einmal 20 Jahren. Wie bist Du in diesem Bereich gelandet? Wann und wie kam Dir die Idee einer eigenen Marke im Sportbereich aufzubauen?

Die Idee kam eigentlich auch eher aus einer Kombination von mehreren Interessen und Fähigkeiten: Seit ich 19 bin mache ich CrossFit, und habe mich relativ schnell entschieden mir ein eigenes Springseil zuzulegen. Als das für mich recht teure Springseil aufgrund von schlechter Qualität nach etwa einer Woche kaputt gegangen war, habe ich mich sehr stark geärgert. Nachdem ein erster Prototyp bei vielen Freunden und Bekannten gut ankam griff ich auf Erfahrungen mit dem Import von Waren aus Asien zurück, und bestellte 100 Stück des gleichen Typs bei einem Chinesischen Händler. Da ich mich als einer der ersten in Deutschland mit dem Thema “Amazon SEO” (ohne es zu wissen) beschäftigte, befand sich mein Angebot innerhalb von 10 Wochen bei Amazon auf Platz 1 in der Kategorie “Springseile”. Noch heute bin ich meinem Mitbewerber sehr dankbar dafür, dass sie so wenig Fokus auf ihre Produktqualität gelegt haben. Wäre das anders, hätte ich heute ein anderes Unternehmen.

Nimm uns doch mal mit in die ersten Wochen und Monate als Du wirklich gesagt hast jetzt fange ich an. Wie bist Du da genau vorgegangen? Kanntest Du Dich schon aus mit Themen wie Produktbeschaffung, Produktdesign, Marketing und Vertrieb? Wie hat sich das in der ersten Zeit alles entwickelt und mit was für einem Startkapital hast Du begonnen?

Puuuh, das war ganz schön aufregend! Trotz Erfahrung mit Produktbeschaffung (während meiner Schulzeit habe ich bereits Uhren importiert und verkauft) gab es dort einige Hürden, Fragezeichen und Probleme. Als ich den Prototyp beim Training dabei hatte, wollten viele Freunde aus meiner CrossFit Box (so heißen dort die Studios) direkt eins bestellen. Da mein Exemplar eigentlich nur ein Produktmuster aus China war, konnte ich natürlich nicht direkt verkaufen. Deshalb sammelte ich einige Vorbestellungen und kratzte mein Erspartes zusammen. Mit etwa 1500-2000€ kümmerte ich mich um eine Großbestellung beim Hersteller (100 Stück sowie einige Ersatzteile), EAN-Nummern die man zum Online Vertrieb benötigt und sicherte mir einige Domains die mir sinnvoll erschienen (und im Nachhinein totaler Blödsinn waren). Zwischen Überweisung der Kaufsumme in Vorkasse und Lieferung brach der Kontakt zum Hersteller ab, und ich vermutete schon, dass ich betrogen wurde. Gott sei Dank war das nicht der Fall, sondern meine Ansprechpartnerin war für etwa 2 Wochen außer Haus, und es wurde versäumt mich über den Versand der Ware zu informieren.

Als ich das Produkt bei Amazon einstellen wollte fiel mir auf, dass ich noch gar keine Beschreibungstexte, Markennamen und -Logo, Produktfotos und Barcodes auf der Verpackung hatte (über die Verpackung hatte ich nichtmal nachgedacht, die Fabrik hat mir eine extrem billige Verpackung automatisch zugewiesen).

Mit eher unkonventionellen Mitteln wurden all diese Probleme aus dem Weg geräumt: Per Whatsapp Nachricht an alle meine Freunde fand ich einen Fotografen, der für einen Restaurant-Gutschein professionelle Fotos erstellt hat. Der Name war schnell gefunden, und das Logo hat ein Schulfreund mit einer gecrackten Photoshop-Version in 10 Minuten erstellt. Die Barcodes habe ich von Amazon erstellen lassen, die Texte habe ich schnell selbst verfasst – und fertig war mein Produktlisting. Als bereits nach wenigen Stunden der erste Verkauf über Amazon realisiert wurde war ich unglaublich glücklich, ich weiß noch genau wie ich vor dem Computer saß, und es kaum glauben konnte. Danke an Olaf aus Berlin, für deine Bestellung! Das war ein überwältigendes Gefühl, weil dieser Meilenstein für ca. 6 Wochen unerreichbar schien. Würde sich überhaupt jemand, der mich nicht kennt, für meine Produkte interessieren? Anscheinend ja!

Die Gründung von Amrap Fitness ist nun schon über 2,5 Jahre her. Wie hat sich das Unternehmen seitdem entwickelt? Ging es immer stetig bergauf oder hattest Du auch mit großen Rückschlägen zu kämpfen? Betreibst Du das Unternehmen immer noch ganz alleine oder sind schon die ersten Angestellten an Board?

Seitdem ging es stetig weiter, mit vielen Experimenten. Für immer neue Probleme mussten Lösungen gefunden werden, ganz egal aus welchem Bereich. Natürlich ging es nicht immer nur bergauf, es gab auch negative Ereignisse. 3 Beispiele dafür findest du in diesem Video, wo ich erkläre wie ich in 3 Wochen 14.500€ Verlust eingefahren habe. Das ist für mich zu diesem Zeitpunkt eine riesige Summe gewesen, zu Beginn des Projekts habe ich noch in einem Autohaus für 6,50€ (Brutto) pro Stunde Autos transportiert um mein Startkapital zu bekommen.

Natürlich gab es auch sehr viele positive Überraschungen, die ich als Motivation gerne mit deinen Lesern teilen möchte. Der Freund und Helfer, die Polizei in Hessen, zählt zum Beispiel zu meinen Kunden, genauso wie Sportgruppen der deutschen Bundeswehr. Mittlerweile gibt es sehr viele “Hardcore Fans”, die immer wieder bei Events an unseren Stand kommen und sich für die guten Produkte oder den hilfreichen Kundenservice bedanken. Diese Menschen sind loyale Stammkunden, auf die ich immer wieder zählen kann – dafür bin ich sehr dankbar.

Mein Team besteht mittlerweile aus einigen Leuten, die ich gar nicht alle aufzählen kann. Neben einigen “Stammspielern” in meinem Team (Verwaltung, Support, Vertrieb) arbeite ich in der Regel mit motivierten Freelancern zusammen, die mich in den verschiedensten Bereichen unterstützen. Da ist von Marketing und Grafikarbeiten bis hin zur virtuellen Assistentin alles dabei, und ich bin sehr froh mich auf diese Leute verlassen zu können.

Vielen ist nicht bewusst, dass sie in 100% Abhängigkeit zu Amazon stehen und in absehbarer Zeit ihr Geschäftsmodell immer weniger profitabel wird.

Was sind Deine Marketingkanäle? Betreibst Du z.B. aktiv SEO, SEA oder Social Media? Betreibst Du das Marketing selbst oder hast Du es outgesourced? Und was sind Deine Vertriebskanäle? Vertreibst Du zum Großteil über Amazon und bist somit auch in der immer größer werdenen Amazon FBA Welt unterwegs?

Mein wichtigster Kanal sind Kooperationen. Ich stehe gerne mit anderen Menschen in Kontakt, und kreiere noch viel lieber win-win Situationen. Zum Beispiel helfe ich einem Influencer bei einem seiner Social-Media Auftritte, vermittle ihm weitere Werbekunden für Product-Placements oder verbinde ihn mit anderen Influencern, sodass beide durch Kooperationen ihre Zielgruppe erweitern können. Im Gegenzug erhalte ich Werbung für meine Produkte. Facebook Werbung ist ein zusätzlicher Marketing Kanal den ich sehr gerne nutze, insbesondere bei Produktlaunches oder gezielten Aktionen greifen wir darauf zurück. Ansonsten nutzen wir in einigen Teilbereichen SEO und fokussieren uns zunehmen auf Social-Media Aktivitäten. Eine Zeit lang war auch Sponsoring von Offline Events ein Kanal (inkl. Verkaufsstand vor Ort), was wir derzeit aber zurückgefahren haben. Ein Bereich der besser funktioniert als gedacht sind offline Verkaufsstellen, wie zum Beispiel in CrossFit Studios.

Amazon als Vertriebsplattform nutzen wir natürlich auch, und da dies unser Ursprung ist macht es einen entsprechenden Anteil an unseren Umsätzen aus. Was viele der “FBA Gurus” (die meistens nur 3 Produkte seit 2 Monaten verkaufen) übersehen ist, dass sie ihr Haus auf einem gemietetem Grundstück bauen. Vielen ist nicht bewusst, dass sie in 100% Abhängigkeit zu Amazon stehen und in absehbarer Zeit ihr Geschäftsmodell immer weniger profitabel wird. Man steht unter Preisdruck durch viele Asiaten die unfassbar günstig verkaufen können (keine Steuern, Produkthaftung und Vorteile die Amazon ihnen einräumt). Zudem diktiert Amazon die Regeln und Preise für ihren Service (siehe 0,25€ Zuschlag pro Sendung aus einem deutschen Warenlager bei gleichzeitiger Verlangsamung des Services für Marketplace-Händler). Gleichzeitig ist die Gefahr durch Substitution der eigenen Produkte durch ein “Amazon Basics”-Pendant ist extrem hoch, da sämtliche Daten in den Händen von Jeff Bezos liegen.

Wer dann noch vergessen hat rechtzeitig die Daten seiner eigenen Kunden zu sammeln und eine Marke außerhalb dieses Kanals aufzubauen, hat in den nächsten 3 Jahren verloren. Die Amazon Kunden kaufen in der Regel immer weniger ein Produkt aufgrund der dahinterstehenden Marke, sondern wegen der Funktion. Außerhalb der Plattform ist das Spiel jedoch (noch) umgedreht, dort steht die Marke und das Produkt im Fokus, und man kann eine deutlich bessere Verbindung zu seinen Kunden aufbauen. Das würde ich jedem Gründer in diesem Bereich raten, auch wenn es vermutlich in keinem 1000€ teuren Amazon FBA Kurs gelehrt wird. Amazon SEO ist trotzdem wichtig für unsere Einnahmen, wird jedoch mit Vorsicht beobachtet.

Was sind Deine Ziele und Visionen für Amrap? Wie sieht hier Dein Projekt- oder Businessplan für die nächsten zwei drei Jahre aus?

Ich freue mich extrem auf die nächste Zeit. Gerade im Bereich Content-Produktion habe ich in dem letzten Jahr durch den Unternehmerkanal sehr viel dazu lernen dürfen, und wende dieses Wissen nun auf meine weiteren Projekte an. AMRAP hat als mein erstgeborenes Baby natürlich eine Sonderrolle und bekommt in der Zukunft nach meinem 4-Stunden-Woche Experiment wieder erhöhte Aufmerksamkeit. Es gib noch einige Produkte auf der “ToDo”-Liste die wir veröffentlichen werden, aber vor allem steht die Vertiefung der Beziehung zu unseren derzeitigen Kunden im Vordergrund. Ich freue mich über jeden Kunden der zu uns kommt, und ich möchte ihn noch tiefer in unsere Familie aufnehmen, und bei seiner persönlichen Reise begleiten. Auch optisch wird sich etwas tun, denn ein Redesign der Corporate Identity ist mMn. dringend nötig. Seid gespannt!

Darüber hinaus betreibst Du nun schon seit einiger Zeit in Zusammenarbeit mit Kolja Barghoorn von Aktien mit Kopf den Youtube-Kanal Unternehmerkanal. Wie der Name schon sagt ist es ein Youtube-Channel für angehende Gründer und Unternehmer. Wie ist es zu dieser Idee und auch konkret zu der Zusammenarbeit mit Kolja gekommen?

Das war ein ziemlicher Zufall! Ursprünglich war Kolja Barghoorn nicht für Aktien mit Kopf bekannt, sondern für seinen Fitness-Kanal “Zur Strandfigur”. Da er sein Handwerk versteht hatte er eine riesige Community, die sehr aktiv und ihm gegenüber sehr loyal war. Da ich wie erwähnt auf Kooperationen stehe wollte ich meine Produkte mit ihm gemeinsam vermarkten, und habe ihn nach kennenlernen durch einen gemeinsamen Freund über Skype angerufen. Ich war unglaublich aufgeregt, dass war zu diesem Zeitpunkt der größte Influencer in diesem Markt, zu dem ich Kontakt hatte (rund 85.000 Abonnenten).

Ich glaube nur durch die persönliche Empfehlung einer seiner guten Freunde hat er mir 30 Minuten für ein Telefonat eingeräumt. Aus diesen geplanten 30 Minuten sind mehr als 4 Stunden in unserem ersten Gespräch geworden, und wir haben uns direkt gut verstanden. Neben Fitness & Sport hatten wir noch weitere gemeinsame Interessen, nämlich Finanzen/Börse und Unternehmertum.

Am nächsten Morgen sah ich in meine E-Mails, und hatte eine Einladung zu seiner Hochzeitsfeier in meinem Postfach. An dem Abend zuvor hatte ich eine komplett fremde Person kennengelernt, aber nach den ersten 30 Minuten fühlte es sich an als ob ich mit einem alten Schulfreund gequatscht hätte. Ich war total geflashed, und wir hielten weiter Kontakt.

In unserem zweiten Gespräch ist uns aufgefallen, dass es keinen deutschen YouTube-Kanal zum Thema Unternehmertum gab, indem wirklich fundierte Informationen mit Umsetzungspotenzial weitergegeben wurden. Neben den üblichen Inforproduktverkäufer-Channels mit bestenfalls oberflächlichen Infos gab es nur “Wischiwaschi” und “Mindset”-Inhalte. Das war unsere Chance, die wir dann gemeinsam ergriffen haben.

Mein persönliches Ziel ist es, Fans zu haben die besser sind als gestern.

Was ist für dieses Projekt Deine bzw. Eure Vision? Was wollt Ihr erreichen? Und wie monetarisiert Ihr das ganze Projekt? Ist hier z.B. in naher Zukunft ein digitales Infoprodukt geplant?

Mein persönliches Ziel ist es, Fans zu haben die besser sind als gestern. Fans, weil diese Leute aktiv sind (sich beteiligen, Feedback geben, umsetzen), sich extrem mit dem Produkt beschäftigen (in diesem Fall den Infos und der Community) und dadurch neue Dinge erschaffen. “Besser als gestern” klingt wie ein Marketingslogan einer Sportfirma, ist aber für mich der eigene Anspruch. Ich bin ein Fan von Momentum, und liebe es das zu erzeugen, verstärken und aufrecht zu erhalten.

Ganz konkret planen wir mittelfristig mehr Mehrwert auf unserer Website zu bieten, einen Podcast zu starten und überarbeiten gerade unsere E-Mail Sequenz für bestimmte Themen. In der Vergangenheit haben wir auch schon öfter Community-Treffen veranstaltet, was in Zukunft auch häufiger passieren wird. Der direkte Austausch ohne digitale Übertragung ist für mich immer wie eine Belohnung, jedes Gespräch mit einem Zuschauer bringt mich auf neue Ideen und motiviert mich massiv.

Da wir beide sehr viel Zeit in dieses Projekt investieren haben wir bereits begonnen, das Projekt etwas zu monetarisieren. Das passiert hauptsächlich über Partnerschaften. Hierbei ist uns besonders wichtig, dass wir alle Dinge die wir empfehlen selbst verwenden, oder ausgiebig getestet haben. Deine Leser können sich kaum vorstellen wie viele unseriöse Produkte, Tools oder Lernkurse uns täglich vorgestellt werden – die wir dann ablehnen. Andererseits gibt es auch viele nützliche Dinge, die wir gerne weiter empfehlen wenn sie wirklich gut sind. Beispiele dafür sind das Amazon Partnernet über das wir unsere Buchempfehlungen abbilden, Zapier zur Automatisierung von Prozessen oder Klick-Tipp als Anbieter für E-Mail Newsletter. Ich glaube, unsere Zuschauer merken, dass wir mit diesen Sachen kein Geld verdienen müssen, und falls mal ein Partnerlink beworben wird können wir das auch ohne Probleme oder Diskussionen einbringen.

Eine Form der Monetarisierung macht mir derzeit besonders Spaß: Sprechen. Die ein oder anderen Veranstalter sind durch YouTube auf mich aufmerksam geworden, und haben mich als Speaker für ein Event gebucht. Das lockt mich derzeit mal wieder aus der Komfortzone, und “zwingt” mich dazu mich weiterzuentwickeln. Darauf werde ich mich in der nächsten Zeit viel mehr konzentrieren, als ein digitales Produkt zu kreieren was für mich nicht wirklich etwas neues wäre.

Hast Du neben Amrap Fitness und dem Unternehmerkanal weitere Projekte am laufen?

Ja.

Meine Vision ist es ein Team aus Superstars zu haben. Experten aus jedem Bereich, deren Persönlichkeit so gut ist, dass ich mich am liebsten 24/7 mit ihnen umgeben möchte.

Wie siehst Du generell Deine unternehmerische Zukunft? Hast Du in 5 Jahren Amrap Fitness an Reebok verkauft und bist Weltenbummler? Oder hast Du schon drei neue Unternehmen gegründet? Gibt es vielleicht noch ganz neue Projekte die Du gerne realisieren möchtest? Oder willst Du lieber Deine aktuellen Projekte langfristig selber vorantreiben und größer machen? Hast Du da einen Plan oder eine Vision im Kopf?

Als passiven Weltenbummler, der am Strand liegt sehe ich mich auf keinen Fall, da wird mir nach kurzer Zeit langweilig. Ob AMRAP dann noch mir gehört kann ich nicht sagen, falls es noch unter meiner Leitung ist wird es deutlich anders stukturiert sein. Generell werden meine Projekte immer Medien-lastiger, es sammelt sich immer mehr Kompetenz in der Erstellung von Content und dem Management von Social-Media Kanälen. Wenn ich also weiterhin AMRAP betreibe wird deutlich mehr in diese Richtung gearbeitet.

Derzeit ergeben sich so viele Optionen denen ich absagen muss, obwohl sie vielversprechend sind. Ich könnte mir aber vorstellen, dass ich in den nächsten 5 Jahren zu der ein oder anderen Chance “Ja” sage, weil mich die Idee dahinter reizt, oder das Team mit dem ich zusammenarbeiten kann. Generell war es immer so, dass sich mit mehr Einsatz in einem Projekt die Anzahl und die Qualität der Anfragen für Kooperationen erhöht hat. Ich denke das setzt sich fort.

Meine Vision ist es ein Team aus Superstars zu haben. Experten aus jedem Bereich, deren Persönlichkeit so gut ist, dass ich mich am liebsten 24/7 mit ihnen umgeben möchte. Idealerweise verfolgen sie den gleichen Zweck wie ich, Menschen besser zu machen als gestern.

Hendrik vielen Dank für die spannenden Insights. In Teil 2 sprechen wir ein bisschen mehr über Dich als Unternehmer und Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Produktivität und Motivation.

2 KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT