Accountability ist neben einigen anderen Methoden, wie dem Visualisieren eigener Ziele, DER Schlüssel zum Erfolg als Preneur.

Warum ist das so? Als Angestellter hast Du einen Chef vor dem Du Dich verantworten musst. Den hast Du immer, egal in welcher Position Du bist. Selbst wenn Du es als Angestellter bis zum Top Management in einer Firma bringst, gibt es noch einen über Dir und außerdem hast Du die Gesellschafter, denen Du Rechenschaft schuldig bist.


 

Genau deshalb gibt es so viele da draußen, die sich davon befreien und ohne diese Fesseln selbstständig nach den eigenen Regeln arbeiten wollen und nicht nach denen anderer. So toll diese Vision ist, es gibt aber einen Nachteil. Weil man sich keinem mehr verantworten muss, ist es schwieriger die Sachen umzusetzen, die man sich vorgenommen hat.

Schludrigkeit kann ganz schnell ein Problem werden, auch wenn man die Aufgaben eigentlich gerne macht, die man sich vorgenommen hat. Hier kommt Accountability ins Spiel. Die erfolgreichsten Unternehmer erschaffen sich selber einen Rahmen, in dem sie verantwortlich gegenüber anderen sind. Dieses Verantwortungsgefühl hilft ihnen dabei, ihre Aufgaben umzusetzen und aktiv zu werden und das, ohne sich wie ein Angestellter abhängig von irgendwelchen Hierarchien zu machen.

5 Accountability Strategien von den erfolgreichsten Entrepreneuren

Die Tipps helfen nicht nur Selbstständigen. Wenn Du ein privates Projekt verfolgst, regelmäßig Sport treiben willst, oder was anderes – Accountability ist ein extrem wichtiger Hebel zum Erfolg.

1. Mache Dein Vorhaben öffentlich bekannt

Erzähle von Deinem Vorhaben und mache klar, dass Du es durchziehen wirst! Suche Dir Leute, denen Du davon berichten kannst. Das können Freunde, Familie, Kollegen oder wer auch immer sein. Dadurch wird eine Erwartungshaltung und entsprechender Druck aufgebaut. Viele nutzen Facebook als Medium, um sportliche Ziele zu verkünden und Erfolge auf dem Weg dahin zu veröffentlichen.

Ich habe mal mit einer Low-Carb Ernährung experimentiert und mir vorgenommen, das 3 Monate lang durchzuziehen. Ich bin mir sicher, dass es nach 1 oder 2 Wochen schon wieder im Sande verlaufen wäre, wenn ich es nicht überall rumerzählt und mich deshalb jeder drauf angesprochen hätte.

2. Finde einen Accountability Partner

Ein Accountability Partner hilft Dir dabei, Dein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Das kann ein Freund oder Arbeitskollege sein. Am besten jemand, der selber gerade ein Projekt oder ein bestimmtes Ziel verfolgt, damit ihr gegenseitig Verantwortung einfordern könnt. Setzt euch regelmäßig zusammen und geht komplett offen damit um, was geklappt hat und was nicht.

Achte darauf, dass Dein Accountability Partner niemand ist, der dafür bekannt ist, ständig Dinge anzukündigen und dann sofort aufzugeben. Gerade wenn Du selber dazu neigst, Dinge nicht durchzuziehen, ist die Wahl des richtigen Accountability Partners noch wichtiger.

Wenn du mehrere Accountability Partner hast, könnt ihr eine Accountability Group gründen und euch gegenseitig unterstützen.

Tipp: Wenn Dein Vorhaben ein Business ist, kannst Du Dir eine passende Mastermind Gruppe suchen. Bei Mastermind Gruppen geht es nicht nur um Accountability, sondern auch um fachlichen Austausch.

3. Arbeite mit einem Coach

Es kann in manchen Fällen sinnvoll sein mit einem Coach zu arbeiten. Besonders dann, wenn Du ein Vorhaben hast, das Du eigentlich total gerne umsetzen willst, aber der innere Schweinehund immer wieder gesiegt hat. Ein Coach ist somit die professionellere Variante eines Accountability Partners.

Gruppen Coachings sind eine Form des Coachings, bei dem Du außerdem die Fortschritte und Rückschläge der anderen Teilnehmer mitbekommst und davon zusätzlich lernen kannst.

4. Setze Dir negative Konsequenzen

No pain, no gain. Du kannst zusätzlichen Druck erzeugen, wenn Du Dir eine negative Konsequenz setzt, wenn Du Dich nicht an das hältst, was Du Dir vorgenommen hast. Laut Erfahrungen mit Entrepreneur Coachings hat sich die Erfolgsquote hierdurch deutlich erhöht. Das ist jedoch nicht für jeden etwas. Probier mal aus, ob es Dir hilft.

5. Belohne dich!

Es ist individuell unterschiedlich, ob eine negative Konsequenz oder eine Belohnung mehr hilft – oder beide Strategien auf einmal.
Nichts spricht dagegen, Dich selbst zu belohnen, wenn Du tatsächlich das schaffst, was Du Dir vorgenommen hast. Also ran an den Speck!

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